Leser-Rezension zu „Metro 2033” von Dmitry Glukhovsky
am 23.08.2011
Und was sagt Lenin zu den kopflosen Mutanten?
„Hör gut zu. Wenn ich nicht zurückkolmme, musst du um jeden Preis – um jeden Preis , hörst du – zur Polis gelangen … “ (Auszug Seite 81)
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Jahr 2033 - Der 3. Weltkrieg ist vorbei. Überlebende haben sich in die Metro unter Moskau zurückgezogen und versuchen so gut zu leben wie es möglich ist. Was nicht leicht ist, da die Oberfläche verstrahlt ist und somit unbewohnbar. Allein schon ein kurzer aufenthalt an der Oberfläche führt zur Strahlenkrankheit.
Die Welt der Metro ist vielfältig, es gibt Kommunisten, Faschisten, Kriminelle die sich einzelne Stationen unter sich aufgeteilt haben... doch eins ist allen gleich, sie wollen überleben.
Artjom lebt an einer Unabhängigen Station, das Leben hier ist nicht schlecht. Sogar Schweine haben sie. Doch auch ein riesiges Problem, die „Schwarzen“, Wesen die von der Oberfläche in die Metro eindringen, deren Haut schwarz ist, die grausam töten, und die WDNCh, die Station in der Artjom wohnt, bedrohen.
Eines Tages trifft er Hunter, der ihn sagt, dass wenn er es nicht schafft, die Schwarzen aufzuhalten, er Hilfe hohlen muss. Als Hunter nicht mehr zurückkommt beginnt für Artjom eine Reise durch die Metro, er entdeckt die Gefahren die überall lauern.... Wird er es schaffen, die Schwarzen zu Stoppen?
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Die Atmosphäre in diesem Buch ist einzigartig, als hätte man einen Bildband der Moskauer Metro und würde es sich ansehen. Durch ihn werden die Schächte, Stationen und Tunnel zu Bildern. Der Autor schreibt toll und es lässt sich erstaunlich flott lesen. Jede einzelne Station, wird schön ausgemalt.
Mir gefiel vor allem, dass es so vielfältige politische Stationen gibt. Das es das „Vierte Reich“ gibt, oder auch die Kommunisten. Dadurch wird die Metro zu einer ganz eigenen Welt. Gerüchte werden in der Metro über verschiedenen Tunnel,verbreitet. Die Charaktere erzählen viel darüfber, der Autor bestärkt somit das Gefühl, das die Welt unten in der Metro wirklich existiert.
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Anfangs fand ich die Idee um die Geister in der Metro fast so abwegig, dass ich das Buch beinahe weggelegt hätte, da ich keine Mystische Welt wollte sondern eine Dystopie, doch es war nur ein Teil dieser Welt, also eines der düsteren Legenden der Metro, und ich bin sehr sehr froh, dass ich das Buch weiter gelesen habe.
Die Reise von Artjom ist bunt gemischt, er sieht die ganze Metro, dadurch entsteht keine Langeweile, da er in tausende Schlamassel gerät. Schade ist nur das Artjom immer ein blasser Charakter bleibt. Etwas mehr Gefühle seiner Seite hätten der Geschichte nicht geschadet.
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Für mich war es zu Anfang schwer, mit den ganzen Stationen, also auch dem Russischen klar zu kommen. Ich bin sehr froh, dass eine Karte der Metro im Buch ist. Sonst wäre ich wohl komplett orientierungslos gewesen.
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Das Buch hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Daher gebe ich 5 Sterne.

