Leser-Rezension zu „Der Tag, an dem Marilyn starb” von Donna Milner
am 30.07.2010
Ethie wächst mit ihren zwei Brüdern Kipper und Frankie in Vancouver auf. Der Vater ist vom Krieg gezeichnet, scheint manchmal abwesend, wie apathisch und Ethie schildert, wie sie das Verhalten ihres Vaters empfindet. Eines Abends klopft es an der Tür, und dem Vater wird berichtet, dass Ethies Mutter verunglückt ist. Damit fängt diese faszinierende und traurige Familiensaga an. Es ergeben sich so viele Fragen am Schluss der Leseprobe, dass man das Buch unbedingt weiterlesen möchte. Was genau ist mit der Mutter geschehen? Spielt vielleicht der Mann eine Rolle, dessen Frau zusammen mit Lucy (der Mutter) tot aufgefunden wurde? Was hat der Vater erlebt und was hätte er seiner Frau so gerne noch sagen wollen? Ich könnte immer weiter Fragen formulieren, die mir sofort durch den Kopf geschossen sind während des Lesens und ich muss hinzufügen, dass mir das sehr lange nicht passiert ist bei einem Buch :-) Außerdem wechselt Donna Milner die Erzählperspektiven, aber nie so, das es störend wirkt. Eher ganz still und leise, was sehr angenehm ist. Fazit: Emotionale Familiensaga mit vielen Geheimnissen, die langsam entwoben werden und im Leser viele Fragen aufwerfen. Lesenswert!!!

