Rezension verfasst vor 9 Monaten
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Die Päpstin ist ein wahrhaft fantastisches Buch. Es führt uns zurück ins 9. Jahrhundert, nach Deutschland. Johanna ist ein sehr schlaues Mädchen, doch denen ist es zu dieser Zeit verboten, lesen und schreiben zu lernen und auch zur Schule zu gehen. Sie schafft es aber schließlich doch. Nach einem Überfall der Normannen auf das Dorf, in dem Johanna zur Schule geht, verkleidet sie sich als Junge und geht in ein Kloster. So geht ihr Gang, bis sie schließlich nach Rom kommt, erst als Leibarzt der Papstes und schließlich als der Heilige "Vater" selbst.
Unglaublich an diesem Buch ist die so dezent verwobene Liebesgeschichte mit Graf Gerold. Sie wird nie in den Vordergrund gestellt und ist doch die ganze Zeit im Hintergrund da, und das, ohne ein einziges Mal kitschig zu werden - was die Verfilmung leider nicht geschafft hat.
Ich habe "Die Päpstin" verschlungen, wie nur wenige Bücher. trotz der über 500 Seiten ist es ein Buch, das sich schnell lesen lässt und auch so spannen ist, dass man es schwerlich aus der Hand legen will.
Dieser Roman ist ein wahres Meisterwerk der historischen Romane, doch auch diejenigen, die sonst eher weniger Geschichtsbücher mögen, wird "Die Päpstin" einiges zu bieten haben. Von Lügen und Intrigen über Verstecken und Geheimnisse bis hin zu Liebe und Wundern wie z.B. Heilige Väter, die plötzlich Mütter werden.
Deshalb hier von mit die Höchstwertung: 5 von 5 Sternen.
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