'''~~ Christine darf wieder auf die Insel~~'''
Christine leidet mal wieder vor sich hin, ihr Freund Johann hat gerade seinen Aufenthalt in Schweden zwangsweise verlängern müssen, aber Christine meint eh, dass ihre Beziehung nicht soviel Sinn hat, denn die bisherigen Treffen der Beiden beschränkten sich auf Wochenenden... und das, wo sie sich doch gerade erst auf Norderney kennen gelernt hatten (siehe "Urlaub mit Papa"), naja, ein wenig Zeit war schon ins Land gegangen seit dem Kennen lernen, sie schmiedeten schon Pläne eine gemeinsame Wohnung zu suchen. Doch Johann hat erst einmal einen Auftrag in Schweden angenommen.
Und als ob Christine nicht schon genug Sorgen hat, denn nicht nur Johann bereitet ihr Sorge, sondern auch der Gedanke, dass sie unter akutem Geldmangel leidet und die Jobaufträge auch nicht so wünschenswert sind.
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Und genau in dieser Phase ruft ihre Schwester Ines an, welche damit lockt einen gemeinsamen Urlaub in Dänemark zu machen. Das dahinter ihr Papa Heinz steckt, wird Christine erst einmal nicht so bewusst. Christine versucht diese Idee ihrer Schwester zu blocken ...doch dann erhält Christine einen gehetzten Anruf ihrer Freundin Marleen aus Dubai: Sie säße dort wegen irgendwelcher Verdächtigungen mit ihrem Freund fest und kann nicht wie geplant ihren Urlaub beenden, braucht aber jemanden, der ihre Pension leitet. Und da Christine doch letztes Jahr so schön mitgeholfen hat, kann sie doch vielleicht..... wie lange? Kann man noch nicht absehen. Ach ja und den Anwalt Kühlke soll sie anrufen.. und natürlich Stillschweigen wahren
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Christine ist wie vor den Kopf gestoßen, und weiß nicht so recht, was sie von der ganzen Angelegenheit halten soll, sie telefoniert erst einmal mit ihrer Schwester Ines. So kommen doch beide in den Genuss, einen gemeinsamen Urlaub zu machen, allerdings nicht Urlaub im herkömmlichen Sinne... denn wenn zwei Schwestern ohne Erfahrungen im Bereich Beherbergung inklusive Kochen eine Pension schmeißen, dann kann das nur in einer Beinah-Katastrophe enden… vor allem, wenn das einst von Marleen organisierte Aushilfe-Personal Haare auf den Zähnen hat ….
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''''~~ Leseprobe ~~'''
http://www.dtv.de/_pdf/blickinsbuch/24814.pdf?download=true
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'''~~ Meinung - Kritik~~'''
"Kein Wort zu Papa" ist quasi der Folgeroman zu "Urlaub mit Papa" , sollte man diesen nicht gelesen haben, dann ist das nicht so schlimm, denn der '''imaginäre rote Faden''' , der diese beiden Werke miteinander verbindet, ist in diesem Roman gut ausgeprägt. Sprich: sollten Rückblenden auf den Vorgänger-Roman auftauchen, so sind diese in dem hier vorliegenden Werk mehr als gut dargestellt, so dass man nicht das Gefühl hat, das einem ein Stück Handlung fehlt.
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Ich muss erwähnen, dass ich die Story des Vorgänger-Romans noch gut im Kopf hatte und mich freute, noch einmal mit der Protagonistin über die Insel Norderney zu streifen und stürzte mich ins Lesevergnügen.
Selbiges wurde allerdings '''ein wenig getrübt''' , denn schon alleine '''die Handlung''' wurde nach einiger Zeit des Lesens immer '''konfuser und wirrer''' . So musste man sich schon anstrengen, um den Überblick zu behalten, wer von den Figuren denn nun was macht und aussagt.
Apropos Handlung: diese ist '''zwar in Ansätzen gut ausgedacht – aber die Umsetzung: ''' , ich finde es ja gut, dass sich die Autorin modernen bzw. aktuellen Geschehnissen in ihren Romanen annimmt, aber hier muss ich sagen, dass sie das '''ein wenig übertrieben''' hat. Klar, die Thematik, dass jemand im Ausland festgehalten wird, ist eigentlich immer ein Garant um Spannung zu erzeugen, aber dann bitte auch so dass Selbige zum Tragen kommt. Ja, ich weiß, es gilt zu bedenken, dass es sich nicht um einen Krimi handelt, obwohl eine leichte kriminalistische Ader angedeutet wird.
Meiner Meinung nach, hat die Autorin hier '''ein wenig zuviel in die Handlung eingebracht''' , dafür aber andere Aspekte nur nebenbei laufen lassen. Man kann sagen, dass hier '''mehrere Handlungsstränge nebeneinander her laufen''' , diese sich aber beim Lesen nicht wirklich ineinander verflechten sondern eben eigenständig bleiben und somit ein wenig Leselust genommen wird. Es sind zwar Ansätze der Verflechtung vorhanden, aber diese sind nicht nah beieinander genug ausgeführt, so dass manche Passage einfach nur noch abgehakt wirkt …
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Es ist zwar amüsierend zu lesen, wie die beiden '''Charaktere''' Christine und Ines versuchen, den Grund ihres Aufenthalts mit ausweichenden Ausreden gegenüber dem Personal zu verwischen, aber ich meine, so recht war die Autorin nicht bei der Sache, ja ich behaupte sogar mal, dass sie sich ein wenig verzettelt hat und dadurch das eine oder andere ins Hintertreffen geraten ist und dadurch ein wenig unglaubwürdig und konfus wirkt. Denn es agieren '''in der Handlung noch einige andere Charaktere mit einer eigenen Geschichte''' , die sich nicht mit der eigentlichen Geschichte um Christine und Ines in Einklang bringen lassen wollen und den Leser daher ein wenig ratlos zurücklassen. Ferner sind diese kleinen Zwischengeschichten aus meiner Sicht nicht so wirklich zu Ende gedacht – sprich sie enden in einem '''offenen Ende''' , ohne das man nun weiß, was Sache ist. Schade…. Aber ansonsten sind die '''Charaktere''' – wie im Vorgängerroman – '''wieder einigermaßen authentisch''' dargestellt, so dass man phasenweise mitfühlen kann, aber '''der amüsante Kick''' wie bei "Urlaub mit Papa" '''will sich aber nicht so recht einstellen'''. Und genau das ist der springende Punkt, und das schiebe ich einfach mal darauf, dass die Autorin hier einfach zu viele Gedanken in ihrem Werk unterbringen wollte, sich dabei aber gewaltig verzettelt hat, weil sie einfach den Überblick verloren hat.
Was hier nicht so hervorsticht ist die Erzählweise der Protagonisten – und damit meine ich die '''Ich-Form''', diese ist hier nicht so ausgeprägt, so dass Leute, die Romane in der Ich-Form nicht so mögen beim Lesen keine Probleme bekommen dürften, wobei Romane in Ich-Form immer so eine Sache sind. Manche Werke mag ich in der eben erwähnten Schreibweise auch nicht sonderlich, andere hingegen sind wiederum ganz gut gelungen. So zum Beispiel auch wieder Papa Heinz, der mal wieder sein Bestes gibt, um alles zu Verschlimmbessern ;-)
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Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir etwas mehr von diesem Werk versprochen hatte, denn der Vorgänger-Roman war bis auf marginale Kleinigkeiten echt gut und unterhaltsam, aber dieses Werk hat mich '''dann doch ein wenig enttäuscht.'''
Nicht nur von der Handlung und der Charakteristika, sondern auch ein wenig von der '''Schreibe''' her.
Ok, Romane miteinander vergleichen ist ja immer so eine Sache, aber gerade bei diesem Werk ist aufgefallen, dass die Autorin '''keinen gleich bleibenden Schreibstil''' hat. Manche Passagen sind präzise und bündig geschrieben, ohne sich lange in Details zu verlieren, '''andere Passagen wiederum sind ausschweifend''' und mit Details gespickt, die nicht unbedingt ergänzend zur Handlung beitragen und Besonderheiten hervorheben bzw. Szenarien untermalen.
Mit einem gleich bleibenden Schreibstil hätte der vorliegende Roman wohl den einen oder anderen Pluspunkt gehabt bzw. bekommen. '''Doch aufgrund der Tatsache''' , dass sich manche Passagen eher langweilig lesen lassen und phasenweise die Handlungsstränge zu abrupt wechseln, bleibt ein kleines Loch …ein Loch der Spannungslosigkeit, aber auch des Humors, der in diesem Werk auch nicht so richtig in den Vordergrund geraten will. Eigentlich schade, denn '''so vom Grundgedanken her, wäre hier einiges machbar gewesen''' um den Leser bei der Stange bzw. Leselaune zu halten.
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Nun gut, man kann ja nicht immer alles haben, es muss auch schwächere Bücher geben. Und bei Fortsetzungs-Werken einer Reihe um eine bestimmte Protagonisten-Gruppe ist das auch immer so eine Sache, an das Niveau des Vorgänger anzuknüpfen, dieses gelingt nur wenigen Autoren und daher möchte ich diesen Kritikpunkt nicht unbedingt in meine Bewertung mit einfließen lassen. Immerhin kann ich sagen, dass hier ein noch verhältnismäßig flüssiges Lesen möglich ist, auch wenn man kleinere Probleme bei den abrupten Wechseln der Handlungsstränge haben könnte.
Naja, diese Art von Unterhaltungsliteratur nehme ich eh nicht sonderlich ernst, sie sind mir einfach zu platt und zu trivial, aber manchmal brauche auch ich etwas seichtes und vor sich hin plätscherndes ….
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'''~~ Fazit~~'''
Wer "Urlaub mit Papa" gelesen hat, der wird hier ein wenig enttäuscht sein, denn '''Kein Wort zu Papa''' kommt an den Vorgänger nicht ganz heran, sei es von der Schreibe, dem Humor aber auch dem Erzählstil. Zwar wird man gut unterhalten, aber es tauchen doch Sachen auf, die man nicht ganz nachvollziehen kann. An dieser Stelle bin ich dann doch wieder froh, dass es wieder nur ein kostenloses eBook aus der Bücherhalle war, denn Geld würde ich auch hier wieder nicht ausgeben wollen, und ganz ehrlich? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Bücher im Durchschnitt etwas teurer geworden sind, es kann sein, dass ich mich irre, aber ich kann mich auch noch an Zeiten erinnern, wo man für einen +/- 300 Seiten-Schmöker nie mehr als 10,-Euro bezahlt hat.
In Sachen Bewertung bin ich '''ein wenig hin und her gerissen''' , kann mich aber dann doch auf 3***Sterne und einer '''bedingten Empfehlung''' einlassen.
Mal sehen, aber ich denke, eine Chance gebe ich der Autorin noch, selbstredend als kostenloses eBook aus der Bücherhalle.