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Alle anzeigenArwen10
Vor 10 Monaten
Bewerbung und VerlosungZusammen mit dem Gerth Medien Verlag möchte ich euch heute zu folgender Leserunde einladen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Gerth Medien Verlag, der mir die Bücher für eine Leserunde zur Verfügung gestellt hat:
mecedora
Vor 10 Monaten
Bewerbung und VerlosungDas Buch würde mich reizen. Ich glaube, das ist eine wunderbare Geschichte zum Wegträumen und Gedanken-Nachhängen.
Ich habe mich gerade mal durch das Verlagsprogramm gewühlt und einige Bücher gefunden, die mich sehr interessieren würden und von denen ich glaube, dass sie für eine Leserunde durchaus geeignet wären.
Chris Fabrys "Junikäfer, flieg" wäre so ein Buch. Das hatte ich schon ein paar Mal in der Buchhandlung in der Hand.
Was mich auch interessieren würde, wäre die Amisch-Trilogie von Wanda E. Brunstetter. Das ist eine derart andere Lebensform als die unsrige, dass ich sehr neugierig bin. Ich habe erst ein einziges Buch aus diesem Umfeld gelesen und einige Reportagen und hier reizt mich allein schon das Setting.
Elisabeth Büchles "Wohin der Wind uns trägt" fände ich auch ausgesprochen spannend. ich lese gerne historische Romane und dieser hier hat eine Zeit und einen Ort zum Thema, mit denen ich nicht so sehr vertraut bin, die mich aber sehr reizen.
Deeanne Gists "Die eigenwillige Jungfer" würde ich auch gerne lesen, verspricht dieses Buch (und auch der Nachfolger) doch die Gesellschaft und das Frauenbild kritisch zu beäugen.
"Willkommen im Cottonfield Café" von Rachel Hauck würde mir wahrscheinlich schon deshalb gut gefallen, weil ich ein großer Freund der Café-(und Kaffee-)Kultur bin, die großen modernen Coffeeshop-Ketten aber gar nicht mag. Ich glaube, dieses Buch könnte genau das Flair haben, das ich in einem Café suche.
Und nicht zuletzt interessieren mich zwei Bücher sehr, die mit Büchern zu tun haben: "Bibliothek der Träume" von Lynn Austin und "Das Haus der Geschichten" von Thomas Franke. Diese beiden reizen mich zum einen natürlich wegen der Liebe zu Büchern, die dort zentrales Thema ist. Zum anderen aber wegen meines Berufs: ich arbeite selbst in einer Bibliothek, deshalb interessieren mich Bücher, die von Büchern und "Bücherorten" handeln immer besonders.
Ich wäre gerne dabei!
Leela
Vor 9 Monaten
Kapitel 9 bis Kapitel 13
zu 1): Ich finde auch, dass Mariele authentisch wirkt und das Leben damaliger Personen kann man natürlich nur aus deren Zeit heraus bewerten. Das mit dem Vetter hätte ich deshalb ziemlcih unpassend gefunden - denn letztendlich hätte es wohl sowieso nur dazu geführt, dass sie auf der Straße landet.
Und da ja hier die Frage des Vertrauens aufgekommen ist: Sicher darf amn als Gläubiger auf Gott vertrauen (das schließt der Glaube ja sowieso irgendwie ein). Für mich ist Vertrauen aber nicht gleichbedeutend damit, dass man alles auf sich zukommen lässt und davon ausgeht, dass Gott es schon richten wird.
Arwen10
Vor 9 Monaten
Kapitel 9 bis Kapitel 13Leela schreibt:
zu 1): Ich finde auch, dass Mariele authentisch wirkt und das Leben damaliger Personen kann man natürlich nur aus deren Zeit heraus bewerten. Das mit dem Vetter hätte ich deshalb ziemlcih unpassend gefunden - denn letztendlich hätte es wohl sowieso nur dazu geführt, dass sie auf der Straße landet. Und da ja hier die Frage des Vertrauens aufgekommen ist: Sicher darf amn als Gläubiger auf Gott vertrauen (das schließt der Glaube ja sowieso irgendwie ein). Für mich ist Vertrauen aber nicht gleichbedeutend damit, dass man alles auf sich zukommen lässt und davon ausgeht, dass Gott es schon richten wird.
Oh jetzt würde mich interessieren, wie Du Vertrauen definierst ?
SiCollier
Vor 9 Monaten
Kapitel 9 bis Kapitel 13
Tja die Frage des Vertrauens, hier genauer des Gottvertrauens, ist in der Tat eine ziemlich schwierige.
Wenn ich mein Leben so überdenke, so gab es da einige Momente und Situationen, in denen mir vermutlich niemand einen Vorwurf gemacht hätte, wenn ich jegliches Gottvertrauen und Religiosität verloren hätte. Aus Gründen, die ich bisweilen selbst nicht nachvollziehen kann, habe ich das jedoch nicht. Geändert, das sicher, aber nicht verloren. Ich kann in diesem Zusammenhang wirklich nur zum wiederholten Male auf „Das Gelübde der Mary Margaret“ von Lisa Samson verweisen, das für mich auch diese Frage ziemlich abschließend beantwortet hat. Was nicht heißt, daß das Thema für mich durch ist, oh nein, ich „kaue“ immer noch daran.
Ich versuche, mich an ein wohlverstandenes Gottvertrauen, wie ich es hier im Buch oder in dem erwähnten von Lisa Samson beschrieben gefunden habe, heranzutasten. Denn ein solches kann das Leben mE bedeutend erleichtern (oder leichter ertragbar machen).
Frühere Generationen hatten teilweise ein unerschütterliches Gottvertrauen. Ich denke da an die „Acts of Faith“-Trilogie, die in den ersten Jahren nach Jesu Tod und Auferstehung unter der entstehenden Urchristengemeinde spielt (gut, das war denn „ganz früher“). Ich zitiere jetzt einfach mal aus meiner Rezi zum 2. Band „Die Flamme der Hoffnung“, weil das mE hier ganz gut paßt (und die Schlußfolgerung daraus für mich persönlich eine Beschreibung der Jetztzeit ist):
ZITAT
Als dann ein gewisser Stefanus auftauchte, war klar, was im Laufe des Buches passieren würde. Doch zuvor konnten wir ihm beim Lehren lauschen, und dessen Ausführungen (wie auch die von Petrus und anderen) hatte es wirklich in sich. Da spürte man so richtig das „Feuer der Begeisterung“. Wie überhaupt seinerzeit jenes Feuer, das heute weithin erloschen zu sein scheint, allgegenwärtig brannte. Irgendwann beim Lesen stellte sich mir die Frage, wann dieses Feuer eigentlich heruntergebrannt, die Begeisterung verschwunden und sich eine Art „statisches Leben“, in dem für Wunder kein Platz mehr war, eingestellt hatte.
ZITATENDE
mabuerele
Vor 9 Monaten
Kapitel 9 bis Kapitel 13Leela schreibt:
Für mich ist Vertrauen aber nicht gleichbedeutend damit, dass man alles auf sich zukommen lässt und davon ausgeht, dass Gott es schon richten wird.
Manchmal heißt Vertrauen auch, zu hoffen, wenn es eigentlich nichts mehr zu hoffen gibt. Das kommt im Buch sehr gut zum Ausdruck.
booksnballoons
Vor 9 Monaten
Fazit/RezensionNachdem ich soeben zufällig auf diese Leserunde gestoßen bin und sie mit großem Interesse verfolgt habe, möchte ich mich, auch wenn ich eigentlich unter Pseudonym schreibe, als Autorin doch auch einmal zu Wort melden. Zuerst mal: ein großes Dankeschön dafür, dass Ihr alle mein Buch mit so großem Interesse gelesen habt - und dass Ihr es zum größten Teil wohl auch mögt! Ich freue mich über Eure durchaus positiven Rezensionen und möchte nur ganz kurz auf die Frage nach dem Vertrauen auf Gott und meine eigenen Erfahrungen damit eingehen: die Protagonistin Dorothea Morgenroth gibt es im realen Leben zwar nicht, ebenso wie der Autorenname nur ein Pseudonym ist, doch, wie von Euch vermutet, ist vieles an den Erlebnissen der Dorothea M. und ebenso der Mariele(!) autobiographisch. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: die anfängliche Wohnsituation der D.M. ist meine eigene, ich verlor meinen Vater recht früh und völlig unerwartet, mein eigener Sohn leidet an einer unheilbaren Krankheit, ich verlor einmal am Strand meine Tochter..
Und in all diesen oder vergleichbaren Situationen durfte und darf ich immer noch lernen, auf Gott zu vertrauen, der für mich nicht irgendeine Gottheit ist, sondern ein sehr persönlicher, fürsorglicher, liebender Gott, der zu mir sprechen kann, wenn ich nicht mehr aus noch ein weiß - beispielsweise durch Psalmverse, wie sie auch Mariele zum Trost wurden! Und wenn ich durch mein Buch auch nur eine unter Euch Leserinnen zum Nachdenken darüber gebracht habe, ob so ein Vertrauen auf Gott möglich ist und sich lohnt, dann hat sich auch all die Zeit und das Herzblut gelohnt, das ich in "Die Bank unter der Linde" gesteckt habe =)
SiCollier
Vor 9 Monaten
Fazit/RezensionOh, das ist aber schön, einen Kommentar der Autorin vorzufinden! :-)
Arwen10 hatte dieses Interview zum Buch:
http://buecheraendernleben.wordpress.com/2012/06/09/dorothea-morgenroth-die-bank-unter-der-linde/
bei den „Fragen“ verlinkt und ich muß zugeben, seit ich das gelesen habe, rätsele ich, was im Roman autobiographisch geprägt ist. Daß es denn so viel ist, hatte ich allerdings doch nicht vermutet.
Ich gebe zu, daß mir Psalmtexte bisher eher wenig gegeben haben bzw. ich nicht viel damit anfangen konnte. Erst bzw. vor allem das „Finale“ dieses Buches haben da ein Umdenken angestoßen, so daß ich in diesen Teil des AT künftig öfters einen Blick (oder auch mehr als einen solchen) werfen werde.
Wie oben geschrieben, „taste“ ich mich an eine Gottvertrauen, wie es in diesem Buch beschrieben wurde, heran, was durchaus nicht so einfach ist, wie ich immer wieder feststelle. Aber „Die Bank unter der Linde“ ist sicher hilfreich auf diesem Wege.
Viel Erfolg mit dem Buch und hoffentlich bald wieder ein Neues!
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