x Autor: Graf Dracula
x Übersetzung: Edith Beleites
x Titel: Mein Tagebuch
x Originaltitel: Vampire Diaries
x Genre: Humor/Fantasy
x Erscheinungsdatum: Oktober 2010
x 160 Seiten
x Eichborn Verlag
x ISBN: 3821866063
x Erste Sätze: Ich, Graf Dracula, heiße Euch willkommen. Möge mir die Lektüre meines Tagebuchs einen Platz in Eurem Herzen sichern.
Klappentext (und worum es geht):
Endlich mal ein Tagebuch, das wirklich Biss hat!
Wenn man wirklich unsterblich ist, dann hilft nur ein Tagebuch dabei, sich an die schönsten Momente zu erinnern – und an die blutigsten. Graf Dracula ist kein Mann großer Worte – aber was er hier aus seiner Vergangenheit und Gegenwart berichtet, macht den akutellen Media-Hype um seinen entfernten Verwandten zum Kindergeburtstag. Graf Dracula hat sich geschworen, dem Medienrummel um alles Vampirische die WAHRHEIT entgegenzusetzen. Die Wahrheit über das Leben als Untoter, den Fluch der Lichtempfindlichkeit (gilt auch für Vollmondnächte), seinen gut sortierten Blutkeller, über High-Tech in Särgen und Probleme mit Mutti und den Bräuten.
Rezension:
„Mein Tagebuch“ von dem berühmtesten Vampir überhaupt, Graf Dracula, ist ein wahres Schmuckstück. Es handelt sich dabei um ein kleines Hardcoverbuch mit schwarzem Schnitt, das schon von außen richtig toll aussieht, denn auf den Einband ist die Schrift und eine schöne verschnörkelte Umrandung geprägt.
Schlägt man das Büchlein auf, findet man als erstes eine Karte, die sich ausklappen lässt und den Titel „Gutes Blut auf einen Blick“ trägt. Man sieht einen menschlichen Körper und die ‘besten’ Adern und Venen sind mit einem Kommentar gekennzeichnet. Weiter geht es mit einem Steckbrief und einem Vorwort, bis das Tagebuch schließlich mit einem 1. Januar beginnt. In dem Buch hält Dracula ein Jahr seines endlosen Lebens fest.
Jede einzelne Seite ist für sich ein Augenschmaus. Die Seiten sind so bedruckt, dass es so aussieht, als wäre das Buch schon richtig alt, die Schrift sieht aus, als wäre der Text von Hand geschrieben. Außerdem sind überall Abbildungen von Fotos, Eintrittskarten, Listen, Visitenkarten, usw. zu finden, was den Eindruck erweckt, ein richtig vollgestopftes Tagebuch in den Händen zu halten.
Inhaltlich geht es darum, dass der werte Graf versucht an Geld zu kommen, da seine Mutter und seine Bräute sich beschweren, dass er das Schloss endlich renovieren lassen soll. So denkt er sich immer wieder neue Einnahmequellen aus, wie z.B. endlich ein Buch zu veröffentlichen oder einen Stecksatz-Sarg namens „Simplex“ zu verkaufen. Aber auch mit anderen Problemen hat sich ein Vampir herumzuschlagen. Wie z. B. mit Zahnarztbesuchen und dem Versuch endlich von seiner Blutsucht loszukommen.
Bei Graf Draculas „Mein Tagebuch“ handelt es sich um ein Werk, das, vollgestopft mit Klischees, zum Schmunzeln animiert. Leider sind 160 Seiten im Din-A6-Format recht kurzweilig und so hat man das Buch in einer Stunde durchgelesen. Das ist aber nicht so schlimm – den auch im Regal macht es sich super.
Fazit:
Witzige Augenweide.
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Meine Originalrezension findet ihr unter www.necroweb.de