Leser-Rezension zu „Gier. Ein Unterhaltungsroman” von Elfriede Jelinek
am 23.07.2011
Das Buch ist mir leider fremd geblieben: Ein Gendarm macht sich an allein stehende Frauen heran, um diese materiell und sexuell auszubeuten. Eine junge Freundin bringt er schließlich um, worauf eine ältere Geliebte dem Polizisten auf die Schliche kommt und versteht, dass es ihm nur um ihr Haus geht... Wahrscheinlich soll das Ganze eine symbolische Umschreibung der Macht sein, die Männer (angeblich) materiell, sexuell, emotional und auf welche Weise auch immer über Frauen ausüben. Mir war es zu klischeehaft, zu plump, zu wenig spannend und zu flach. Auch mit diesem Buch konnte ich keine Beziehung zu der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin und ihrem Werk finden.

