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Egmont INK Verlag

Vor 2 Jahren

Liebe LovelyBooker und Nächtedurchleser,
es ist soweit! Die erste INK-Leserunde kann beginnen und dafür haben wir uns einen Titel ausgesucht, der unserem Leitspruch „EGMONT INK Verlag lässt dich Nächte durch lesen“ alle Ehre machen dürfte: Em Baileys Roman „Du denkst, du weißt, wer ich bin“.
Auf den ersten Blick erzählt der Roman die klassische „das neue Mädchen an der Schule“-Geschichte – beim Lesen merkt man jedoch sehr schnell, dass man es in Wahrheit mit einem perfiden Psychothriller zu tun hat, in dem keine Figur das ist, was sie zu sein scheint.
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„Wir wussten zwei Dinge über Miranda Vaile, bevor sie an unsere Schule kam. Erstens: Ihre Eltern waren tot. Und zweitens: Sie waren tot, weil Miranda sie umgebracht hatte.“
Die Gerüchte über die Neue lassen Olive zuerst völlig kalt. Nie im Leben würde eine Mörderin an ihrer spießigen Schule angenommen. Aber dann wird Miranda ausgerechnet von der Klassenprinzessin Katie auserkoren, den Platz an ihrer Seite einzunehmen. Und diese Freundschaft hat etwas Unheimliches an sich. Man könnte fast meinen, die seltsame Neue würde von Katies Wesen Besitz ergreifen. Ist an dem ganzen Gerede doch etwas dran? Ist Miranda vielleicht wirklich eine Mörderin?
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Wenn ihr vorab Erscheinen (ET ist der 09.02) in die Geschichte von Olive und Miranda eintauchen wollt, könnt ihr euch hier für ein Leseexemplar bewerben.
Gebt uns einfach bis zum 29.01.12 euren Kommentar ab und mit etwas Glück gehört ihr zu den 25 Gewinnern, die aus der Lostrommel gezogen werden.
Was wir dabei gerne von euch wissen möchten:
In dem Roman geht es unter anderem um (Mädchen-)Freundschaft. Was macht eurer Meinung nach eine gute Freundschaft bzw. eine „beste Freundin“ aus?
Wir freuen uns auf euren Input und die erste Leserunde mit euch!

Euer INK-Team

Autor: Em Bailey
Buch: Du denkst, du weißt, wer ich bin

FaMI

Vor 2 Jahren

Bewerbung für die Teilnahme: Das bedeutet Freundschaft für mich

Das Buch hört sich wirklich interessant an. Ich wäre gern dabei.

Was macht eine gute Freundschaft aus?
Meiner Meinung nach "Vertrauen". Wenn ich jemanden, als meine beste(n) Freund(in) bezeichne, dann muss das ein Mensch sein, dem ich alles anvertrauen kann, ohne dass Dinge weitererzählt werden.
Mit so einem Menschen muss man einfach durch Dick und Dünn gehen können.
Ich finde, es ist sehr schwer einen solchen Menschen zu finden.

Nicecat

Vor 2 Jahren

Die Frage nach der Freundschaft ist für mich eigentlich leicht zu beantworten. Für mich zeichnet sich einen Freundschaft dadurch aus das man egal was passiert ist füreinander da ist und seiner Freundin den Rücken stärkt. Meist begegnet man nur einer handvoll Menschen auf denen das zutrifft und diese Freundschaften überdauern in meinen Augen die Ewigkeit :)

Natürlich wurde ich mich freuen eines der Exemplare zu Gewinnen denn ich lese für mein Leben gerne Thriller

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mywrittenheartbeat

Vor 2 Jahren

Los geht’s! Kapitel 1-5 (S.7 – S.60)
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Bis jetzt ist das Buch verwirrend und konfus, aber im positiven Sinne. Es macht mich wahnsinnig nicht zu wissen WAS genau Olive getan hat um sich so zu verändern. Katie ist nicht wie die üblichen Zicken, Ich glaube nicht, dass ihr Olive volkommen egal ist. Ami finde ich imm´Moment am interessantesten. Ich mag ihre Art. Miranda ist...keine Ahnung was sie ist. Natürlich irgendwie verstörrend, aber ob dasrn einfach ihr Charrakter Schuld ist? Ich weiß es nicht. Bin gespannte.

mywrittenheartbeat

Vor 2 Jahren

Kapitel 5 – 10 (S.61 – S.130)

Es geht spannend weiter. Lachlan scheint sich wirklich für Olive zu interessieren und ist ein verdammt netter Typ. Ich freue mich für sie. Olive hat leider überhaupt kein Sebstbewusst sein und hält sich aus so ziemlich allem raus. Miranda finde ich wirklich gruselig. Was ganu macht sie da? Beeinflusst sie Katie oder ist etwas übernatürliches im Spiel? Apropo Katie: Es muss doch jemandem auffallen, dass sie so abbaut oder stemmpeln sie alle mit "Magersucht" ab und schreiben sie deshalb ab? Das wären dann ja echt tolle Freunde...
Mein letzter Punkt: Ich will endlich wissen was damals passiert ist! Hatte Ami damit zu tun, oder warum sonst lehnt ihre Mutter sie so ab?

mywrittenheartbeat

Vor 2 Jahren

Kapitel 10 – 15 (S.131 – S.186)
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Ich bin geschockt. Damit hätte ich nie gerechnet. Nicht in einer Milionen Jahren nicht. Ami ist nur erfunden? Olive muss wirklich in verdammt schlechter psychischer Verfassung. So hätte ich sie gar nicht eingeschätz. Miranda ist so ein Misstück... Und Katie tut mir inzwischen nur noch leid. Sie hatte nicht verdient zu sterben und die schuldige kommt davon...

mywrittenheartbeat

Vor 2 Jahren

Kapitel 15 – 20 (S.187 – S.257)
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Ich steck in nem ziemlichen Zwiespalt. Erst einmal: Warum in Gottes Namen, lässt sich Olive auf Miranda ein? Haben ihr die Psychiater das Gehirn weggepustet? Aber genau da liegt der Punkt: Woher soll Livy wissen was wahr ist und was nur in ihrem Kopf, wenn sie sich schon eine ganze Freundin eingebildet hat, ohne es zu merken? Keine einfache Situation.
Das Lachlan und Dallas sich kennen ist für mich keine große Überraschung gewesen, aber warum versucht Miranda bloß Olive von Lachlan fern zu halten? Vor was hat sie Angst?

mywrittenheartbeat

Vor 2 Jahren

Kapitel 20 – 25 / Ende (S.258 – S.345)
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Oh man, mein Kopf brummt. Als Miranda meinte, Olive hätte von anfang an recht gehabt mit ihrer Theorie, da war ich mir kurz sicher sie wäre eins dieser Monster, aber dann? Miranda kannte Olives Schwächen und sie ist nicht die Art Mensch, die ihren Vorteil nicht ausnützen würde. Wollte sie Livy nur verwirren und aus dem Konzept bringen? Hat sie mit ihr gespielt oder hat sie vielleicht doch die Wahrheit gesagt? Ich glaube nicht, aber ich kann es trotzdem nicht sicher sagen.Vielleicht ist sie auch einfach nur ein Mädchen, das ihr Lebenlang mit dem Vorwurf gelebt hat, ihre Eltern getötet zu haben und das verzweifelt nach Annerkennung sucht...

mywrittenheartbeat

Vor 2 Jahren

Fazit und Rezension

Die Geschichte:
Olive hat in der letzten Zeit viel durch gemacht und sehr viele Fehler. Sie schließt mit dem Leben, das sie früher einmal geführt hat, ab. Beliebt sein, gutes Aussehen, nichts von all dem hat für sie noch eine Bedeutung. Sie fängt an sich anders zu kleiden, weniger darauf zu achten was sie trägt und distanziert sich von ihren damaligen Freunden. Halt gibt ihr nur noch ihre Freundin Ami, die ihr in jeder Hinsicht gleichgesinnt scheint. Damals, als ihre Welt zu Bruch gegangen ist, gab es viele Gerüchte über sie in der Schule. Ständig wurde hinter ihrem Rücken getuschelt, zumindest hatte es sich so angefühlt. Deshalb gibt sie auch nicht viel über das, was über Miranda Vaile, bereits vor ihrem ersten Tag an der Schule, erzählt wird. Dieses zerbrechliche, graue Mädchen soll ihre Eltern umgebracht haben? Wohl kaum. Ihre Lehrerin bekräftigt diese Einstellung noch: „Das Mädchen
war noch ein Baby, als ihre Eltern starben“, sagt sie. Mit der Zeit verlieren die anderen Schüler das Interesse an der Neuen, aber je länger Olive sie beobachtet, desto unbehaglicher fühlt sie sich.
Wie ein Schatten beginnt Miranda heimlich der Klassenprinzessin Katie zu folgen. Ahmt ihren Stil nach, die Frisur. Jeden Tag sieht sie ihr ähnlicher. Anfangs ist Katie gar nicht begeistert über ihren neuen Fan. Sie behandelt sie wie Dreck, schnauzt sie in aller Öffentlichkeit zusammen, aber das Mädchen lässt nicht locker. Plötzlich erscheinen Katie und Miranda überall zusammen auf der Bildfläche. Das Mädchen hat den Platz an Katies Seite eingenommen. Den Platz, der früher Olive gehört hatte. Unfassbar. Generell erinnert nichts mehr an das unscheinbare Mädchen, das neu auf die Schule kam. Sie ist nicht mehr so ungesund dünn. Ihre Haare glänzen in dem gleichen Blondton wie Katies. Ihr Auftreten macht jedem sofort klar, wer die neue Königin an der Schule ist, während Katie selbst immer mehr abbaut. Niemand merkt wie schlecht es ihr geht.
Niemand scheint Miranda in Verdacht zu haben.
Niemand außer Olive, aber die ist nicht einmal in der Lage sich selbst zu trauen, denn ihr Kopf sagt ihr nicht immer die Wahrheit...

Die Autorin:
Em Bailey ist Australierin, lebt zur Zeit aber in Deutschland. „Du denkst, du weißt wer ich bin“, ist ihr erster Jugendroman und wurde ursprünglich in Baileys Muttersprache Englisch verfasst und unter dem Titel: Shift veröffentlicht.

Meine Meinung:
Ich bin immer noch leicht verwirrt. Die Geschichte ist sehr komplex aufgebaut und wurde gut durchdacht. Euch ist aufgefallen, dass ich in meiner Inhaltsbeschreibung nie erwähnt habe, was genau Olive getan hat? Das liegt daran, dass ich es sehr lange selbst nicht wusste.
Ständig wirft Em Bailey dem Leser Bruchstücke vor die Nase, macht konfuse Andeutungen. Es braucht sehr lange bis man Olives Geschichte vollständig begreift, oder zumindest das Gefühl hat, als hätte man es. Andauernd reißt sie einem den Boden unter den Füßen weg, immer und immer wieder. Es macht kaum Sinn wieder aufzustehen, denn sie schont ihre Charaktere selten. Wenn man dann im Nachhinein noch einmal darüber nachdenkt, wirkt plötzlich alles logisch und nachvollziehbar. Es gibt so viele Andeutungen, so viele Hinweise, aber man nimmt sie einfach nicht sofort als solche war. Deshalb kann ich es euch nicht erzählen. Es würde das Buch zerstören und die Geschichte regelrecht zerreißen. Ich kann bis heute nicht sagen, ob „Du denkst, du weißt, wer ich bin“, nur ein Thriller oder auch leicht Fantasy-angehaucht ist. Kurz dachte ich, ich wüsste es. Ganz am Ende, aber dann habe ich nachgedacht. Miranda kannte Olives Schwächen und sie ist nicht die Art Mensch, die ihren Vorteil nicht ausnützen würde. Wollte sie Livy nur verwirren und aus dem Konzept bringen? Hat sie mit ihr gespielt oder hat sie vielleicht doch die Wahrheit gesagt? Ich glaube nicht, aber ich kann es trotzdem nicht sicher sagen. Ich habe meine ganz eigene Theorie, aber auch die behalte ich lieber für mich. Die Charaktere sind wirklich gut beschrieben. Wie schon gesagt ist Olivia unglaublich undurchsichtig. Wenn ich näher darüber nachdenke, sind das so gut wie alle Charaktere. Da wäre zum einen Katie. Bailey hätte sie auch ganz anders zeichnen können. Eingebildet, arrogant, fies, hinterhältig, der Stereotyp der Klassenzicke eben, aber das hat sie nicht getan. Zumindest nicht nur. Irgendwie fängt man an sie zu mögen und fühlt mit ihr. Lachlan ist genau so wie Miranda neu an der Schule. Er ist sehr attrakiv, der typische Sunnyboy und Mädchenschwarm. Für ihn wäre es ein leichtes beliebt zu werden, aber das interessiert ihn herzlich wenig. Er merkt schnell das Olive anders ist als die anderen Mädchen und das macht ihn neugierig. Wieder denkt man, man kennt ihn und dann... Käsekuchen, der Junge verbirgt wohl doch mehr als es zuerst den Anschein hat. Zu Miranda sag ich einfach mal gar nichts.
Wie kann ich für jemanden Mitleid empfinden, der so ist? Ich habe es trotzdem getan. Es ist unfassbar, unbeschreiblich. Der Schreibstil ist flüssig und schön zu lesen, die Geschichte neu und zu tiefst verstörend. „Du denkst, du weißt, wer ich bin“, ist eins dieser Bücher, dass einen ununterbrochen mit Fragen quält. Man will ständig wissen, wie es weiter geht und es ist schwer aus der Hand zu legen. Ich mag die Art und Weiße in der das Buch mit dem eigenen Verstand spielt. Es ist verstörend, aber man muss sich darauf einlassen. Wer ständig alles hinterfragt und jeden Satz wortwörtlich nimmt, wird nicht viel Spaß dabei finden. Deshalb vergebe ich 5 von 5 Leaves, denn ich war beeindruckt.

Tru1307

Vor 2 Jahren

Fazit und Rezension

Mein Fazit ist jetzt auch endlich online:
http://buch-challenges.blogspot.de/2012/03/rezension-du-denkst-du-weit-wer-ich-bin.html

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