Leser-Rezension zu „Der Duft von Schokolade” von Ewald Arenz

Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (6)

sabatayn76 sabatayn76
Verfasst von sabatayn76
am 28.12.2011
 

Demel, Donau, Dattelhonig

Inhalt:
Wien gegen Ende des 19. Jahrhunderts: nach 10 Jahren quittiert Leutnant August Liebeskind seinen Dienst bei der kaiserlichen und königlichen Armee Österreich-Ungarns. Im Herbst möchte er bei seinem Onkel Josef arbeiten, welcher die erste Schokoladenfabrik Wiens besitzt. Da begegnet er der selbstbewussten und unkonventionellen Elena Palffy, verliebt sich, verführt sie mit Schokoladengeschenken und muss erfahren, dass sie bereits verheiratet ist.

Mein Eindruck:
Der Roman kommt meiner Meinung nach nur gemächlich in Fahrt und hat mich zu keiner Zeit ins Wien bzw. ins Berlin des 19. Jahrhundert versetzt. Auch ergab die besondere Fähigkeit Augusts für mich wenig Sinn - anscheinend soll er z.B. Blut riechen können, noch bevor ein Unfall passiert ist. Dieser versuchte magische Realismus war für mich weder magisch noch realistisch, hat mich nicht überzeugt, hat mich nicht verzaubert. Auch die Protagonisten haben mich wenig begeistert, allen voran die hochmütige, gefühlskalte, unverschämte und unfreundliche Elena, wobei auch die plötzlich und heftig aufkeimende Liebe zwischen August und Elena wenig nachvollziehbar und kaum authentisch war.

Mein Resümee:
Alles in allem ein zu vorhersehbarer Roman, der sich zwar recht unterhaltsam liest, aber wenig Nachhall hat.

 

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Der Duft von Schokolade Der Duft von Schokolade
Ewald Arenz

(28)  

79 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Duft von Schokolade
von Ewald Arenz

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