Rezension verfasst vor 7 Monaten
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Klappentext:
Bei einem Angriff auf die Amazoneninsel wird die Königstochter Isa von dem stolzen Atlantiden Usir entführt. Schon während der Überfahrt nach Atlantis fühlen sich beide zueinander hingezogen. Doch in Atlantis ist das Wort des tyrannischen Königs Gesetz - und der hat seine eigenen Pläne mit Isa.
Meine Meinung:
Seit ich damals das erste Buch von Federica de Cesco gelesen habe (nämlich „Der rote Seidenschal“ im Alter von 11 Jahren), wusste ich, dass ich die Bücher dieser Autorin mag und in Zukunft sicher noch mehr von ihr lesen würde. Ich hatte schon immer ein großes Interesse für die Atlantissage und so war es für mich klar, dass ich an diesem Buch nicht vorbeigehen würde.
In diesem Buch beschreibt Federica de Cesco, wie sie es so gut wie immer macht, eine alte Kultur. Konkret geht es um das Volk von Atlantis, den Atlantiden und das Volk der Amazonen, die gegeneinander in den Krieg ziehen, als Isla von Usir, einem mutigen Atlantiden gefangen genommen und verschleppt wird. Die Königin der Amazon kann der Entführung ihrer Tochter nichts entgegensetzen und beschließt, sich zu rächen.
Doch bereits auf der Schiffsreise nach Atlantis ist Usir von Isla beeindruckt und verliebt sich schließlich in sie. In Poseidonis angekommen, treten sie vor König Atlars. Atlars ist jedoch nicht der rechtmäßige König, sondern hat seine Macht durch Betrug an sich gerissen. Usir ist der eigentliche Thronfolger, wie er von seinem Onkel und Verbündeten Torr erfährt.
Die Amazonenkönigin Zena hat sich mittlerweile in großer Eile auf die Suche nach ihrer Tochter gemacht, da sie von dem schwarzen Stein die Vorhersage vom Untergang Atlantis erhalten hat. Zeitgleich will Atlars sich Usir, Torr und Isa entledigen, indem er sie durch das Portal der Zeiten in die Ewigkeit schicken möchte.
Diese Geschichte ist unglaublich gut geschrieben, mit vielen kleinen Details und ausführlichen Beschreibungen, sodass ich wie immer, wenn ich ein Buch von dieser Autorin lese, dass Gefühl hatte, mitten in der Geschichte zu sein. Von den Charakteren hat mir Zena am besten gefallen, da sie mich mit ihrer Stärke und Hartnäckigkeit, alles zu unternehmen, um ihre Tochter zu retten, sehr beeindruckt hat.
Atlars hingegen mochte ich überhaupt nicht, es ist irgendwie logisch, weil wann soll man für den Bösewicht des Buches schon Sympathie aufbringen? Allerdings verhält er sich auch nicht wie ein normaler Bösewicht, da er ständig vor sich hin kichert und sich seltsam benimmt. Ich schließe daraus, dass er verrückt geworden ist. Eventuell ist dies auch eine Rache von Usirs Mutter, die er um die Besteigung des Throns gebracht hat. Man weiß ja nie so genau, zu was die Atlantiden so in der Lage sind.
Ich hätte mir allerdings noch etwas mehr Hintergrundwissen über Atlantis und die Bräuche seiner Bewohner gewünscht, da ich dies von gewissen anderen Büchern von Federica sehr wohl kenne. Allerdings sind diese auch sehr viel dicker, wenn man die Anzahl der Seiten betrachtet, war wohl nicht mehr drinnen.
Fazit:
Dennoch habe ich diesem Buch 5 Sterne verliehen, weil es mich erstens so sehr gefesselt hat, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, es zu lesen und zweitens, weil die Geschichte, wie oben schon einmal erwähnt spannend und liebevoll gestaltet worden ist. Ich freue mich schon auf mein nächstes Buch von Federica, „Die goldene Kriegerin“, welches auch schon im Regal steht und darauf wartet, von mir gelesen zu werden!
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