Rezension zu "Die Stunde der Zikaden" von Felicitas Mayall

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mehrsonntag

Vor 1 Jahr

(10)

Es stürmt in der Toskana, das Ressort Il Bosco wird teilweise verwüstet, die große Pinie am Eingang wird wie ein Streichholz umgeknickt und stürzt dummerweise auf einen Lieferwagen.
Das Meer ist noch wild, herrisch, es hat viel von Strand und Dünen mit sich genommen, als sich am Morgen nach dem Sturm Laura in die reißenden Wellen wirft, gegen die enormen Strömungen ankämpfen muss und immer wieder unter Wasser gedrückt wird.. Wie konnte sie nur so verantwortungslos sein? Sie schnappt nach Luft doch es ist nur Wasser, Wasser..
Hustend liegt sie am Strand, geschwächt, gerettet. Aber was ist das? Eine leichte Übelkeit steigt in ihr auf, der Mann aus dem Wasser wurde eine Hand abgetrennt. Wahrscheinlich ist er verblutet.
Laura Gottwald und Angelo Guerrini sind im Urlaub, ihrem ersten gemeinsamen Urlaub und doch schleicht sich gleich das Verbrechen in die herbeigesehnte Ferienzeit, in der sie sich erstmals über einen längeren Zeitraum, fern von München, ihrem Vater und ihren Kindern, ungestört entspannen und näherkommen wollen.
Wer ist der Mann, der den Lieferwagen fuhr und weshalb ist er aus dem Krankenhaus geflüchtet? Wer war der Tote am Strand? Welche Geheimnisse verbindet Angelo mit dem noblen Feriendomizil? In welche Machenschaften ist sein Vater verstrickt?
Auch dieser Fall von Laura Gottwald plätschert gemütlich vor sich hin, Spannung? Aufregung? Fehlanzeige.
Sogar ein eigentlicher roter Faden in der Handlung ist nur schwer auszumachen.
Wie der Stich einer kleinen Mücke, er juckt dich ganz kurz nur und berührt dich nicht wirklich.

Autor: Felicitas Mayall
Buch: Die Stunde der Zikaden
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