Rezension zu "Adrian Mayfield - Auf Leben und Tod" von Floortje Zwigtman

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murmel

Vor 1 Jahr

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Adrian Mayfield sinnt auf Rache, nachdem ihn sein Liebhaber Vincent Farley einfach ohne einen Penny und ohne Schutz auf die Straße geworfen hat, nachdem er von seiner unbürgerlichen Vergangenheit erfahren hat. Zu allem Überfluss soll Vincent, "kuriert" von seinem Arzt eine Frau heiraten, damit der Familienruf wiederhergestellt wird...

Endlich, endlich ist er erschienen, der Abschluss der Trilogie um Adrian Mayfield und ich hätte diesem Buch wirklich gerne fünf Sterne gegeben, die Verhandlung von Oscar Wilde, angeklagt wegen Unzucht, wird beschrieben, man trifft alte und neue Freunde wieder und die Autorin lässt ein wahnsinniges Paris Ende des 19. Jahrhunderts auferstehen. Allerdings hat mich die Figur der Lady Kinderley, die Adrian zeitweise unter ihre Fittiche nimmt, einfach nur genervt. Die Lady war mir einfach unsympatisch, obwohl sie im Rachefeldzug und im gesamten Buch eine bedeutende Figur darstellt. Das Ende des Buches ist sehr gelungen. Mir hat sehr gut gefallen, wie Adrian sich um sein Leben und dessen weiteren Verlauf Gedanken macht und der Epilog ebenso.

Die bildgewaltige und lebensnahe Sprache von Floortje Zwigtman ist, wie in den letzten beiden Bänden, unschlagbar, ein Kompliment auch an den Übersetzer Rolf Erdorf.

Autor: Floortje Zwigtman
Buch: Adrian Mayfield - Auf Leben und Tod
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