Leser-Rezension zu „Hector und die Entdeckung der Zeit” von François Lelord
am 27.02.2011
In diesem Buch macht Francois Lelord eine Reise in die Philosophie über das Phänomen Zeit und zwingt so den Leser zum Nachdenken über den persönlichen Umgang mit der Zeit. Fragestellungen zum Altwerden und Altaussehen, zum Stellenwert von Arbeit und Familie oder zum Tod werden aufgeworfen. In Form von kurzen Fazits (Zeit-Etüden) werden Hectors Gedanken zusammengefasst.
Das Buch ist stellenweise sehr amüsant zu lesen, teilweise aber auch ermüdend. Die Handlung des Buches, d.h. die Suche nach dem alten Mönch, ist ein bisschen langatmig. Auch das ständige Herumreisen von Hector keineswegs verständlich oder gar realistisch.Die Ausschweifungen, ob es Hector gelingt, nicht fremd zu gehen, empfand ich als überflüssig und nicht passend.
Mir hatte der erste Band (Hector und die Reise ins Glück) sehr gut gefallen, hier war ich doch ein bisschen enttäuscht.

