Frank Schätzing

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Lebenslauf von Frank Schätzing

Frank Schätzing, geboren in Köln am 28. Mai 1957, ist momentan einer der meistgelesensten deutschen Autoren. Der leidenschaftliche Koch und Hobbymusiker verdankt seine Bekanntheit im besonderen Maße dem Science-Fiction-Öko-Thriller „Der Schwarm“. Allein die Erstauflage wurde etwa 100.000 Mal verkauft. Frank Schätzing studierte nach dem Abitur Kommunikationswissenschaften und arbeitete lange Zeit in der Werbebranche, unter anderem war er Creative Director bei Warner, sowie Mitbegründer und Geschäftsführer der Kölner Werbeagentur „Intevi“. Frank Schätzing begann mit dem Schreiben in den 90er Jahren. Nach einigen Satiren und kürzeren Novellen veröffentlichte er 1995 seinen ersten Roman „Tod und Teufel“. Bei dem Buch handelt es sich um einen historischen Kriminalroman, der in Köln und Umgebung spielt. In den Jahren 1996 bis 2003 folgten mit „Mordshunger“, „Die dunkle Seite“, „Lautlos“ und „Keine Angst“ vier weitere Krimis und Thriller, die ebenso im Raum Köln spielen. Die Geschichten beschränken sich jedoch nicht nur auf das lokale Geschehen, sondern sie greifen vielmehr auch weltpolitische Themen auf. So erzählt „Die dunkle Seite“ von einer mysteriösen Gruppe ehemaliger Fremdenlegionäre, während „Lautlos“ von einem geplanten Attentat gegen US-Präsidenten Bill Clinton handelt, der während des EU-G8-Doppelgipfels in Köln im Kontext des Kosovokrieges ermordet werden soll. Der Erfolg der ersten Werke beschränkte sich anfangs auch nur auf das Kölner Umland. Frank Schätzing wagte daher einen thematischen Neuanfang, indem er sich von der Kölner Umgebung, sowie dem klassischen Krimi- und Thriller-Genre verabschiedete. Er wechselte zum Verlag „Kiepenheuer & Witsch“, um für sein nächstes Buch „Der Schwarm“ sein neues Konzept eines Wissenschaftsthrillers zu realisieren. „Der Schwarm“ wurde 2004 veröffentlicht und war sofort ein voller Erfolg. Bei dem Roman handelt es sich zwar um eine fiktive Geschichte, die an das Genre Science-Fiction grenzt, dennoch ließ Frank Schätzing sehr detaillierte Recherchen einfließen. Eigenen Angaben zufolge opferte Frank Schätzing etwa fünf Jahre für die Recherchearbeit. Weitere zwei Jahre benötigte er dann, um das Buch fertig zu schreiben. „Der Schwarm“ wurde 2005 mit dem deutschen Krimipreis und dem Buchpreis „Goldene Feder“ ausgezeichnet. Im Herbst 2009 ist sein Werk „Limit“ erschienen. Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitterten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken. Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist. Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht. 2014 erscheint mit "Breaking News" der neue Roman von Frank Schätzing.
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  • Themen
  • Den mittelalterlichen Menschen muss man woanders suchen

    Tod und Teufel
    aga76

    aga76

    23. September 2014 um 09:39 Rezension zu "Tod und Teufel" von Frank Schätzing

    Es war einfach zu langweilig. Obwohl Schätzing das mittelalterliche Köln sehr anschaulich, atmosphärisch und kundig schildert, hält das Buch leider nicht was es verspricht. Von Spannung und einer verzwickten Intrige keine Spur. Die Figuren sind leider zu hölzern, die Geschichte auf den ersten Seiten schon absehbar.Darüber hinaus fühlen sich die Figuren wie moderne Menschen in der Kleidung des Mittelalters an. Das Denken, Fühlen und Selbstverständnis des mittelalterlichen Menschen muss man woanders suchen.

  • Ein Hochkaräter in Sachen Recherche und Komplexität! Zeugt von Genialität!!!

    Breaking News
    Floh

    Floh

    Rezension zu "Breaking News" von Frank Schätzing

    Autor Frank Schätzing begibt sich mit seinem neuen Werk in die erschreckende Thematik der Macht, Geldgier, Korruption und Skrupellosigkeit. Dieser Thriller trägt starke Züge eines Psycho- und Politthrillers und Autor Schätzing übertrifft sich mit diesem Buch in Sachen Recherche und Tiefe wieder einmal selbst. Frank Schätzing gehört zu meinen Lieblingsautoren, denn keiner weiß es mehr zu beeindrucken und zu erstaunen. Durch Recherche und Komplexität überzeugt er mich auch in diesem Werk mehr als genug! Ein Thriller, der nachwirkt ...

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    • 2
  • Eine tolle Darstellungsform der Geschichte Israels und der vielschichtigen Kräfte dort

    Breaking News
    Gundo57

    Gundo57

    Rezension zu "Breaking News" von Frank Schätzing

    Knapp 1.000 Seiten hat der neue Schätzing und ich hatte ihn mir für den Urlaub im April zugelegt; da habe ich aber nur einige Seiten geschafft und kam noch nicht so richtig rein, wurde nicht warm mit den verschiedenen Charakteren und deren Handlungssträngen oder geschichtlichen Zeitfenstern. Dann habe ich es im Sommer mir wieder neu vorgenommen und bin inzwischen durch und ziemlich beeindruckt; die Hauptgeschichte ist echt spannend, eine Mischung aus Berufsbeschreibung, Kriegsreporterlebensgeschichte, Liebesroman, ...

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    • 3
  • Rezension zu "Limit" von Frank Schätzing

    Limit
    LiesaB

    LiesaB

    Rezension zu "Limit" von Frank Schätzing

    Frank Schätzinga Schreibstil ist in diesem Buch unglaublich langweilig. Er will beweisen, dass er tausende Fremdwörter beherrscht. Es gibt zu viele Protagonisten in diesem Buch. Man quält sich regelrecht bis zur Seite 200, dann liest man weiter und bemerkt, dass es gar keine Handlung gibt.............. Nach Seite 500 habe ich aufgegeben. Das Buch hat 1320 Seiten und die Welt braucht es nicht.

    • 4
    Zuellig

    Zuellig

    21. September 2014 um 12:50
  • Eines meiner absoluten Lieblingsbücher

    Der Schwarm
    AnnMan

    AnnMan

    18. September 2014 um 15:22 Rezension zu "Der Schwarm" von Frank Schätzing

    Was soll ich sagen? Ich liebe dieses Buch einfach nur und kann es einfach jedem empfehlen, der etwas spannendes, komplexes mit viel philosophischem Tiefgang und einem eingehenden Plot lesen will. Frank Schätzing hat mich hier von Seite 1 bis Ende in seinen Bann gezogen und immer wieder überrascht. Sei es mit unvorhergesehenen Wendungen, den moralischen Aspekten oder einfach nur seinem Schreibstil eine Geschichte so vielschichtig zu erzählen. Für mich ist es unangefochten sein bestes Buch und einer der spannendsten Thriller in der ...

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  • Wie ein guter Tatort

    Mordshunger
    AnnMan

    AnnMan

    18. September 2014 um 15:18 Rezension zu "Mordshunger" von Frank Schätzing

    Ich habe es sehr gerne gelesen, auch wenn ich nicht so der Krimi-Fan bin. Es hat mich einen guten Sonntag-Abend Tatort erinnert, ließ sich leicht und flüssig lesen und war auch spannend. Leider kommt es für mich nicht an Werke wie "Der Schwarm" oder "Tod und Teufel" ran. 

  • Mit Startschwierigkeiten wieder ein gutes Buch von Frank Schätzing

    Limit
    AnnMan

    AnnMan

    18. September 2014 um 15:14 Rezension zu "Limit" von Frank Schätzing

    Ich habe mich am Anfang durchkämpfen müssen, weil die Thematik des Romans nun nicht ganz mein persönlicher Favorit ist, doch die kontroversen Diskussionen um das Buch machten mich neugierig. Zudem erhoffte ich mir wieder einen spannenden Roman, bin ich doch ein Fan von Frank Schätzing.So brauchte ich auch geschlagene 200 Seiten, bis es bei mir Klick machte, ich wirklich in der Geschichte war und mich auch nicht von den ganzen Informationen überfordert fühlte. Ich kenne ja den Stil des Autors und mag es auch, dass viele Details ...

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  • Köln mal anders

    Tod und Teufel
    AnnMan

    AnnMan

    18. September 2014 um 15:08 Rezension zu "Tod und Teufel" von Frank Schätzing

    Als Rheinländerin musste ich dieses Buch lesen und bin voll und ganz in die von Schätzing kreierte Welt abgetaucht. Neben der spannenden Geschichte, den Intrigen und auch dem Krimiaspekt, habe ich auch noch etwas über Köln gelernt. Auch hier schafft der Autor es wieder mehrere Erzählstränge parallel aufzubauen, zu erzählen und immer wieder mit einander zu verknüpfen. Das führt zwar zwischendurch zu einiger Verwirrung beim Leser, aber dadurch bleibt es auch spannend und man kann "mit ermitteln", ohne das zu früh das Geheimnis ...

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  • Verständlich, fesselnd und einfach nur gut.

    Nachrichten aus einem unbekannten Universum
    AnnMan

    AnnMan

    18. September 2014 um 15:01 Rezension zu "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" von Frank Schätzing

    Ich habe auch dieses Buch regelrecht verschlungen, obwohl es ja eigentlich ein richtig umfangreicher Schinken voller Wissen ist. Aber Frank Schätzing schafft es hier mal wieder mit seinem fesselnden Schreibstil den Leser in seinen Bann zu ziehen. Am Ende des Buches hatte ich nicht das Gefühl einfach nur Wissen aufgesaugt, sondern einer einzigartigen Geschichte gefolgt zu sein. 

  • bemerkenswerte Fantasie

    Limit
    sabsisonne

    sabsisonne

    Rezension zu "Limit" von Frank Schätzing

    Eine tolle Idee, das mit dem "Lift" und all den anderen fantastischen Erfindungen. Es gibt eine richtige Geschichte, verschiedene Handlungsstränge und viele menschliche Abgründe.......... Ich war begeistert und konnte dem Ganzen wesentlich leichter folgen als beim Schwarm. Allerdings habe ich mir tatsächlich eine Liste der handelnden Personen gemacht, um den Überblick nicht zu verlieren.Heikko Deutschmann gehört zudem zu den besten Vorlesern die wir haben.

    • 2
    Floh

    Floh

    15. September 2014 um 11:09
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