Rezension verfasst vor 1 Jahr
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In "Brief an den Vater" verarbeitet Franz Kafka die Beziehung zu seinem Vater. Dabei macht er diesen für seine Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle verantwortlich, verursacht durch die strenge Erziehung des Vaters, die aus "Schimpfen, Drohen, Ironie, böses Lachen und - merkwürdigerweise - Selbstbeklagung" bestand...
Nachdem ich "Verwandlung" von Kafka gelesen hatte, machte ich mich nun an "Brief an den Vater", um Kafkas gestörte Beziehung zu seinem Vater bessser verstehen zu können. Aber eigentlich hätte ich mir dies auch sparen können, da ich nichts wirklich Neues erfuhr. Interessant fand ich allerdings den Unterschied zwischen dem Schreibstil dieses Buches und dem von die "Verwandlung". Während die "Verwandlung" in einem sehr einfachen, schmucklosen Stil verfasst wurde, glänzt Kafka in "Brief an den Vater" mit einer schönen Sprache, deren Sätze lang und auch verschachtelt sind. Trotzdem gibt es von mir nur drei Sterne, da es Stellen gab, die mich absolut langweilten. Aber trotzdem kann ich es jedem, der mehr über Kafka erfahren möchte, ans Herz legen.
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