Leser-Rezension zu „Der siebente Brunnen” von Fred Wander

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Lupus Lupus
Verfasst von Lupus
am 21.07.2009
 

"Der siebente Brunnen" von Fred Wander ist eine Mischung aus Roman und Erlebnisbericht.
Der Autor rekonstruiert darin seine Häftlingszeit in einem Konzentrationslager, während der NS-Diktatur.
Doch anstatt den Schwerpunkt auf die eigene Leidensgeschichte zu legen, konzentriert er sich auf die Biographien seiner Mithäftlinge.
In zwölf Episoden skizziert er Kammeraden, die ihn einige Zeit auf seinem Lebensweg begleiteten.
Er beschreibt ihre Sehnsüchte, Gewohnheiten und Charaktereigenschaften, bis sich ihre Wege wieder trennen.
Aus der Masse der KZ-Häftlinge versucht Fred Wander einzelne Schicksale und Namen dem Vergessen zu entreißen.
Eigene Gedächtnislücken schließt er behutsam durch Fiktion.
Das Buch ist ein eindrucksvolles Denkmal für all diejenigen, an die sich keiner mehr erinnert, deren Andenken durch Auslöschung ihrer Person und ihrer Familien vernichtet wurde.

 

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Der siebente Brunnen Der siebente Brunnen
Fred Wander

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konzentrationslager, literarisches denkmal, roman, namenlose opfer

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Der siebente Brunnen
von Fred Wander

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