Leser-Rezension zu „Die Tat” von Friedrich Ani
am 6.07.2011
Mein erster Ani - und vermutlich auch der letzte. Die Serienmördersuche,die der erblindete Hauptkommissar a. D. Vogel unternimmt, hat mich genauso kalt gelassen wie seine Familienprobleme. Über 190 Seiten dümpelt der Roman uninspiriert auf ein vorhersehbares Ende zu. Nur dann und wann rütteln einen schreckliche Sätze aus dem Halbschlaf: "Was ist zwischen Ihnen und Ihrer Tochter vorgefallen, weshalb Sie sich schon länger nicht mehr getroffen haben?", holpert und stolpert der Kommissar auf Seite 56. Niveauvolle Krimispannung, jubelt der Klappentext. Na dann, gute Nacht.

