Rezension verfasst vor 3 Jahren
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Don Carlos, Friedrich Schillers Lebenswerk, handelt von Carlos, dem Infanten König Philipps von Spanien. Carlos ist verliebt in die Königin, seine Stiefmutter, welche er eigentlich hätte heiraten sollen. Nach dem Tod seiner leiblichen Mutter heiratete Philipp diese aber. Prinzessin Eboli, die in Carlos verliebt ist, glaubt, dieser wäre ebenfalls in sie verliebt, was aufgrund einiger Missverständnisse bzgl. überbrachter Briefe. Als Carlos realisiert, dass Eboli in sie verliebt ist, ist er schockiert und zieht sich mit einem Brief, der die Untreue Philipps und seien Affäre und Liebe mit Eboli beweist, zurück. Eboli kommt dann darauf, dass Carlos in die Königin, Elisabeth, verliebt ist und plant mit Alba und Domingo, Höflinge des Königs, dem König von ihrer Überzeugung einer Affäre der Königin und Carlos zu berichten.
Auch der Marquis von Posa, welcher sich als Freund von Carlos ausgibt, ist in die Handlung verstrickt, indem er sich einerseits auf Carlos Seite stellt, damit dieser seine politischen aufklärerischen Ziele durchsetzt, sich aber andererseits nachher auf die Seite des Königs schlägt und Carlos in den Rücken fällt.
Da es ein Drama ist, gibt es auch ein tragisches Ende, womit man nicht unbedingt rechnet.
Alles in allem ist es ein Drama voller Verstrickungen, nahe am aristotelischen Drama gehalten, Intrigen und Missverständnissen, aber doch auch interessant, zu was soetwas führen kann.
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