Leser-Rezension zu „Ticket ins Paradies” von Gaby Hauptmann

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Feli Feli
Verfasst von Feli
am 2.04.2010
 

"Ticket ins Paradies" ist der Nachfolgeroman von Gaby Hauptmanns "Rückflug zu verschenken", kann aber leider nicht an das erste Buch anknüpfen.

Clara Flockheimer ist mit ihrer kleinen Tochter Katie nach Mallorca ausgewandert, weil sie dort Andrés kennengelernt hat, ein gutaussehender Spanier, der ihr Herz erobert hat. Nachdem Andrés nun sein eigenes Restaurant übernommen hat, soll Clara die Umgestaltung dessen übernehmen. Dieser Aufgabe widmet sie sich als studierte Kunsthistorikerin sehr gern. Doch auf einmal wird das junge Glück gestört: Clara sieht in der Zeitung ein Bild von ihrem Andrés mit der neuen Chefköchin des Restaurants - und nimmt sich erst mal eine Auszeit. Kann das gutgehen?

Dass Gaby Hauptmanns Romane seichte Frauenlektüre sind, das wusste ich und ich lese sie auch immer gerne zum Entspannen und Abschalten, weil man beim Lesen nicht zu viel nachdenken muss. Doch "Ticket ins Paradies" wirkt übertrieben konstruiert. So läuft kein normales Leben ab wie das von Clara Flockheimer. Auch Claras Reaktion auf das Foto ist für mich nicht nachvollziehbar. Anstatt dass sie Andrés zur Rede stellt, haut sie einfach ab, lässt ihre Tochter auf Mallorca zurück und flieht nach Köln, um dort angeblich über sich selbst nachdenken zu müssen. Dort fällt ihr natürlich alles zu, sie macht die tollsten Erfahrungen... - und ganz ehrlich, das, was Clara Probleme nennt, das hätte ich auch gern... einfach lächerlich.

Es tut mir leid, aber dieser Roman konnte mich so gar nicht überzeugen. Nächstes Mal ein bisschen weniger konstruiert und künstlich, und schon könnte ein netter Frauenroman draus werden!

 

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Ticket ins Paradies Ticket ins Paradies
Gaby Hauptmann

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von Gaby Hauptmann

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