Leser-Rezension zu „Schwarzer Montag” von Garth Nix
am 28.05.2010
Arthur ist ein ganz normaler Junge in der siebten Klasse - bis zu dem Tag an dem er einen Asthmaanfall erleidet der ihn fast das Leben kostet, denn diese Situation nutzt ein gewisser Herr Montag aus um Arthur den Minutenzeiger des Unteren Hauses auszuhändigen. Was das heisst und was das alles soll? Das weiß Arthur auch überhaupt nicht und sieht sich auf einmal in ein Abenteuer katapultiert welches ihm nicht nur neue Welten eröffnet sondern auch Gefahren birgt, die seiner Familie schaden könnten. Denn mit Herrn Montag und dem Schlüssel kommen auch weitaus gefährlichere Kreaturen in unsere Welt um sich das von Arthur zurück zu holen was Herr Montag im fälschlicher Weise ausgehändigt hat. Arthur sieht keine andere Möglichkeit als sich dem Schrecken zu stellen und macht sich auf den Weg in die andere Welt um ein Heilmittel für seine Familie zu finden, dabei trifft er auf Susi die ihm zur Seite steht - anfänglich nicht ganz freiweillig wohl bemerkt. Denn "Das Vermächtnis" hat sich Susi's bemächtigt um Arthur zu helfen. Und hier kommen wir zum eigentlichen Kern der Geschichte: Ein Teil des sagenumwobenen Vermächtnis ist aus seiner Gefangenschaft entkommen und will nun die verdrehte Ordnung "im Haus" wieder richtig rücken doch dazu benötigt es einen Helden - Arthur.
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Die für mich absolut interessant klingende Grundidee hat leider nicht das gehalten was ich mir erwartet habe. Die Welt in die Arthur eintaucht war für mich oft viel zu wirr und unstrukturiert obwohl gerade die Herachie des Hauses eine geordnete Struktur darstellen sollte. Es tauchen manchmal urplötzlich Personen oder Dinge auf, stifften Verwirrung und verschwinden dann genauso schnell wieder ohne das sich die Szene gut ins Bild fügt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Autor zu verbissen immer wieder etwas Neues bringen wollte. Auch den Schreibstil fand ich etwas holprig und grade zu Anfang wo es um die Flucht des Vermächtnis geht, fand ich alles so unverständlich und unübersichtlich, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass jüngere Leser daraus schlau werden. Deswegen gibt es auch nur 3 Sterne und diese auch nur für die coole Grundidee der Geschichte. Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich die nächsten Teile wirklich lesen möchte, denn der erste hat mich nicht so gepackt oder fasziniert wie er so häufig angepriesen wird.

