Rezension zu "Animal Farm" von George Orwell

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Leya

Vor 4 Jahren

(4)

"All animals are equal. But some are more equal than others"
Diesen Satz aus Orwells "Animal Farm" kennt wohl fast jeder. Jedoch steht er erst auf der drittletzten Seite geschrieben. Bis dahin beschreibt Orwell außerordentlich das Leben der Tiere auf "Manor Farm".
Die Tie Tiere sind unzufriden mit ihrer Situation und starten eine Rebellion gegen den Farmer Jones.
Nach ihrem Sieg beginnt ihr neues Leben auf der Farm. Die Schweine übernehmen als klügste Tiere die Führung über die "Animal Farm".
Doch bald schon erliegt der "Comrad Napoleon" (Chef Schwein) den Versuchungen und wird von seiner Macht korrumpiert. Eine Terrorherrschaft beginnt auf der Farm. Mit Lügen, Intrigen und Gewalt bringen die Schweine die anderen Tiere dazu, zu tun, was sie für richtig halten.

Ein wundervolles Buch. Ich habe etwas länger daran gelesen, weil es vielleicht nicht ganz so fesselnd ist wie ein Thriller von der Bestsellerliste, besticht dieses Buch (gelesen im Original) durch seine wundervolle und schlichte Sprache. Als Leser fällt es einem natürlich leichter die Zeichen zu deuten, als den Tieren, dennoch schockiert es einen, wie grausam die Revolution am Ende ausartet.
Immer wieder hat man das Gefühl, dass einem gewisse Aspekte bekannt vorkommen. vielleicht fühlen wir uns heute nicht mehr so sehr durch den Kommunismus bedroht, doch Manipulation von Menschen gibt es auch heute noch.
Aus diesem Grund halte ich dieses Werk für auch heute noch außerordentlich aktuell.

Besonders gut gefallen hat mir das Ende des Buches. Das Buch schließt sich fast wie in den antiken Tragödien zu einem Kreis und eigentlich ist man am Ende irgendwie wieder am Anfang angekommen, und obwohl die Tiere alles versuchen ihr Leben besser zu machen, ist es am Ende sogar schlimmer als vorher und sie haben sich genau genommen sogar selbst verraten.

Ein fesselndes Werk, dass ich nur jedem zu lesen empfehlen kann.

Autor: George Orwell
Buch: Animal Farm
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