Leser-Rezension zu „Das Erbe von Winterfell” von George R. R. Martin
am 3.01.2012
Eddard Stark, der Lord von Winterfell, ist dem Ruf seines Königs und alten Freundes Robert Baratheon gefolgt und hat seine kalte Heimat im hohen Norden verlassen, um bei Hof in Königsmund als Hand - als Roberts Berater und Stellvertreter - zu dienen. Doch was schon beim Besuch seines Freundes auf WInterfell zu erkennen war, wird am Königshof noch deutlicher: Robert Baratheon ist nicht mehr der Mann, der er früher war - der mutige und instinktsichere Feldherr, der einst gemeinsam mit Eddard Stark die Herrschaft über die Sieben Königreiche eroberte. Stattdessen ist er ein schwacher König, der nicht in der Lage ist, den Intrigen rund um dem Eisenthron Einhalt zu gebieten.
Und in diese Intrigen wird Eddard Stark als die rechte Hand Robert Baratheons immer tiefer hineingezogen. Der Lord von Winterfell ist ein geradliniger, tapferer und aufrechter Mann, der sich jeder Geefahr mit dem Schwert entgegenstellen würde - aber die Ränke der Mächtigen sind nichts, was mit einem Schwert bekämpfen kann. Auch dann nicht, wenn man die Hand des Königs ist...
Wie der erste Band spannend, mehrere Geschichten, gut geschrieben. Eine (bisher) für mich tolle Reihe.

