Leser-Rezensionen zu „Arthur und der Botschafter der Schatten” von Gerd Ruebenstrunk
Rezension verfasst vor 10 Monaten (10)
Arthur und Larissa müssen sich wieder auf den Weg machen, die Vergessenen Bücher vor dem Zugriff der Sucher zu bewahren.
Ein geheimnisvolles Schattenwesen gibt Larissa die Hoffnung, dass ihre Eltern noch Leben, allerdings soll sie das Buch der Wege finden, um dafür im Gegenzug den Aufenthaltsort ihrer Eltern zu erfahren.
Auch der zweite Band dieser Trilogie konnte mich wieder restlos überzeugen. Es ist wieder ein spannendes Abenteuer, in dem der Autor seine Leser diesmal mit auf die Reise nach Cordoba und Dubrovnik nimmt.
Besonders sympathisch finde ich an diesen Büchern, dass die Rollenverteilung ein wenig gedreht wurde, so ist Larissa fürs Schlösserknacken und für das Hacken der Computer zuständig und Arthur ist eher sensibel und leidet unter Flugangst. Zu den besuchten Städten gibt es sehr viele interessante Informationen, ohne dabei belehrend zu wirken.
Das Buch ist sehr schön gestaltet und illustriert. Durch die beiden Stadtpläne wird das Lesen noch interessanter gestaltet, da man die Kids bei ihrem Abenteuer, durch die Straßen von Cordoba und Dubrovnik verfolgen kann.
Fazit: Ein sehr schönes zweites Buch, dass neugierig auf die Fortsetzung macht.
Rezension verfasst vor 11 Monaten (29)
Arthur und der Botschafter der Schatten
Dies ist der zweite Teil der genialen Arthur-Reihe. Larissa erhält von einem zwielichtigen Mann einen Brief. Der Mann befielt ihr, ihm das Buch der Wege zu bringen. Das Buch der Wege ist eines der dreizehn vergessenen Büchern und es besitzt eine unheimliche Macht, die sich katastrophal auswirken kann, wenn das Buch in die falschen Hände gerät. Der Mann will das Buch haben und verspricht Larissa dafür, dass er ihr ihre Eltern zurückbringt, die sie für tot geglaubt hatte. Doch nun sieht es vielmehr so aus, als hätte der Mann ihre Eltern in seiner Gewalt. Zusammen mit Arthur reist Larissa durch die Städte Cordoba und später Dubrovnik. Sie finden Hinweise, die ihnen einen Tipp gegen, wo das Buch zu finden sein könnte. Doch sie müssen sich beeilen, denn ihre Gegner, die das Buch für eigene Zwecke missbrauchen wollen, sind ihnen dicht auf den Fersen. . .Und wer ist überhaupt der Mann, der unbedingt das Buch haben will?
Die Handlung ist sehr gut beschrieben worden. Der Schreibstil ist flüssig und der Leser merkt, dass der Autor während dem Schreiben ein bestimmtes Muster und ein bestimmtes System vor Augen hatte. Das fide ich sehr gut. Der Schreibstil von Gerd Ruebenstrunk ist sehr schön. Er kann gut die Spannung aufbauen. Am Ende der Kapiteln steht immer eine versteckte Andeutung, so dass der Leser sofort weiterlesen möchte. Die Beschreibungen in dem Buch finde ich passend. Sie sind kurz und präzise. Der Leser kann sich ein ungefähres Bild von dem ganzen Geschehen machen, aber die Beschreibungen sind auch nicht so lang, dass es zu viel wird.
Während der Geschichte lernt der Leser wirklich sehr viel über die Geschichte von Spanien. Das finde ich besonders schön. Die geschichtlichen Hintergründe fließen hier und dort mal nebenbei ein, dennoch kann sich der Leser so einiges merken. Somit ist das Buch also auch ziemlich gut, wenn man nebenbei auch noch etwas über Spanien lernen möchte.
Die Figuren haben alle ihren ganz eigenen Charakter. Manche sind sympathisch und andere sind es überhaupt nicht. Das wichtige ist aber, dass alle Figuren fühlen. Die sind keine leblosen Hüllen, welche die Geschichte tragen, sondern sie stecken wirklich mir Haut und Haaren in der Geschichte drin.
Das Ende der Geschichte hat mich dann ein wenig enttäuscht. Es gibt natürlich Zufälle auf der Welt, aber das, was Arthur und Larissa erlebt haben ist dann zum Schluss doch ein Zufall zu viel gewesen. Das Ende der Geschichte wirkt für mich etwas improvisiert. Arthur und Larissa haben sich da in etwas verstrickt und der Autor hat versucht, das ganze wieder zu entwirren. Ich finde, dass das Ende der Geschichte anders besser gewesen wäre.
Dennoch ist das Buch alles in allem auf jeden Fall zu empfehlen. Für Arthur-Fans und alle die es werden wollen:)!
Rezension verfasst vor 11 Monaten (12)
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Arthur und die Vergessenen Bücher" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.
Im ersten Band haben Arthur und Larissa bereits ein spannendes Abenteuer um die Vergessenen Bücher erlebt, welche seit Jahrhunderten gesucht werden und dem Besitzer die Macht verleihen würden, die Welt zu beherrschen. Nun sind die Bücher scheinbar wieder in Gefahr, denn "die Schatten" sind aktiv geworden, was für Unruhe sorgt. Larissa beunruhigt jedoch eine andere Nachricht viel mehr: Ihre Eltern sollen noch leben. Seit Jahren werden sie vermisst, aber Arthur traut dem angeblichen Lebenszeichen nicht. Natürlich begleitet er Larissa trotzdem auf ihrer Suche nach einem der Vergessenen Bücher, welches sie gegen ihre Eltern eintauschen soll. Das neue Abenteuer führt die beiden über Cordoba (Spanien) nach Dubrovnik (Kroatien) und wird nicht weniger gefährlich werden, als ihr erstes gemeinsames Abenteuer vor einem Jahr.
Vor kurzem habe ich "Arthur und die Vergessenen Bücher" gelesen und der Auftakt der Trilogie hat mich sehr begeistert. Das ist nicht unbedingt zum Vorteil für die nachfolgenden Bände, denn natürlich hat man nach einem fulminanten Start auch gleich sehr hohe Erwartungen an die weiteren Bücher. "Arthur und der Botschafter der Schatten" könnte mich zum Glück auf ganzer Strecke überzeugen und nahtlos an den tollen ersten Band anknüpfen.
Der Schreibstil von Gerd Ruebenstrunk ist erneut fesselnd, die Geschichte temporeich, spannend und geheimnisvoll. Auch im zweiten Band merkt der Leser, mit wie viel Liebe der Roman geschrieben wurde und verschlingt die detaillierten Beschreibungen und Gefühle. Es tauchen einige bereits bekannte Charaktere auf, aber auch viele neue wurden vom Autor liebevoll ausgearbeitet und bereichern den Roman enorm. Ruebenstrunk schafft es hervorragend die Suche nach den verlorenen Büchern, deren Vergangenheit und die Suche nach Larissas Eltern geschickt zu verweben. Das Buch enthält keine Längen oder langweilige Passagen sondern unterhält den Leser unentwegt. Die Fantasie des Autors sowie deren Umsetzung haben mich hundertprozentig überzeugt. Das Buch ist sowohl für 10 jährige Kinder geeignet, als auch für Erwachsene. Es zieht einfach jeden in seinen Bann, der sich für eine tolle, actionreiche, unblutige Geschichte begeistern kann.
Manche Bücher sind anderes als andere Bücher.
Manche Bücher haben magische Kräfte.
Und manche Bücher können den Lauf des Schicksals beeinflussen.
(Klappentext)
Dem Verlag muss ich erneut ein Kompliment für die großartige Ausstattung des Buches machen. Es ist als wunderschöne Hardcover-Version mit Lesebändchen erschienen. Der Roman erhält einige Illustrationen, die fantastisch gezeichnet wurden und ihre Einfachheit macht sie perfekt für diese Geschichte. Schöne Bleistiftzeichnungen, entsprechend in schwarz-weiß, nichts Kitschiges oder Übertriebenes. Das gefällt mir richtig gut. Eine entsprechende Illustration findet sich auch auf dem Cover selbst wieder, welches in blau gehalten ist mit dem Titelaufdruck in goldener Farbe. Ein weiteres Detail, welches ich an diesem Buch liebe sind die Ecken. Es sieht so aus, als wenn dort metallene Ecken vorhanden sind, wie es früher öfter bei alten, geheimnisvollen Büchern der Fall war. Die Ecken haben sogar eine besondere Prägung, so dass man sie erfühlen kann. Die Rückseite besitzt ebenfalls solche Ecken, allerdings sind sie dort nicht erfühlbar, was ich etwas schade finde, aber das ist nun wirklich "Meckern auf höchsten Niveau". Das Buch ist ein Augenschmaus, so dass ich es beim Lesen des Öfteren zugeschlagen habe und einfach immer wieder das Cover angeschaut und drüber gestrichen habe. Außerdem bin ich dem Verlag sehr dankbar, dass die Covergestaltungen bei allen drei Büchern gleich geblieben ist und somit ein Highlight im Bücherregal darstellt. Seht selbst:
Fazit: Der 2. Band schafft es definitv das Niveau des 1. Bandes zu halten, erneut zu begeistern und der letzte Absatz macht Vorfreude auf den finalen Band.
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: arsEdition (11. Juni 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3760751900
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Rezension verfasst vor 1 Jahr (16)
Inhalt:
Ein Jahr ist vergangen, seit Arthur und Larissa auf einer abenteuerlichen Reise auf der Suche nach einem der vergessenen Bücher waren. Und nun scheint wieder etwas zu geschehen. Pontus Pluribus taucht wieder auf. Und damit nicht genug, erhält Larissa eine geheime Botschaft. Sie soll zu einem Treffen kommen, bei dem sie etwas über ihre totgeglaubten Eltern erfahren soll. Und Larissa wäre nicht sie selbst, wenn sie ihren Kopf nicht durchsetzen und zu diesem Treffen gehen würde. Arthur begleitet sie und so lernen sie den Botschafter der Schatten kennen. Dieser bietet ihnen einen Tausch an: Das Buch der Wege gegen Larissas Eltern. Keine Frage, daß sich Arthur und Larissa sofort auf den Weg machen, das Buch zu suchen. Diesmal führt sie ihre Reise nach Cordoba und Dubrovnik. Und das sie auf ihrer Reise und in den Städten viele Abenteuer überstehen müssen und viele neue Leute kennenlernen ist doch klar. Aber werden sie es am Ende schaffen, das Buch der Wege zu finden?
Meine Meinung:
Sofort nach dem ersten Teil mußte ich einfach mit dem zweiten weitermachen. Mußte wissen, was für Abenteuer die beiden kleinen Helden noch erfahren. Ob auch das zweite Buch genau so fesselnd ist, wie das erste.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Genau wie der erste Band schon, zieht auch dieser zweite den Leser schnell und unwiderruflich in seinen Bann. Auch wenn man anfangs denkt - na klar, schon wieder Städte, das wird wohl da und dort eine Wiederholung geben - weit gefehlt. Neue Reisewege, neue Menschen, neue Geschöpfe kreuzen ihren Weg. Manche schillernd, manche düster, aber auf jeden Fall immer wieder geheimnisvoll.
Manche Kleinigkeit am Anfang entpuppt sich hinterher als wichtiger Teil der Geschichte, gut für den, der ein aufmerksamer Leser ist :-)
Es ist und bleibt eine wundervolle Geschichte. Und auch wenn die zwei nicht zaubern können - obwohl, können sie das wirklich nicht - erinnert es einen doch irgendwie an bekannte Geschichten. Durch die Zeitsprünge zwischen den Bänden kann man verfolgen, daß beide gereifter sind, durch die Zeit und die Erlebnisse. Daß sie einander verbunden sind und auch in schwierigen Zeit zueinander halten. Daß kleine Reibereien unter Freunden normal sind, aber wenn es drauf ankommt, der eine für den anderen da ist. Und das es einfach Sachen geben muß, die wir nicht wissen, nicht kennen und deshalb nicht glauben. Denn wie gerne würden wir doch hoffen, daß manchmal so ein klein bißchen Magie auch in unser Leben kommt.
Ich fand es bewundernswert, wieviel Fantasie der Autor hat. Wieviele neue kleine Details in diesem Buch geschildert werden, die die Geschichte weiter abrunden. Wie er immer wieder neue schillernde Charaktäre herausarbeitet, die so wichtige Rollen übernehmen und uns trotzdem nicht fremd vorkommen. Und wieviel Platz schon in diesem Buch für den nächsten Teil geschaffen wird, ohne daß einem Informationen für diesen fehlen. Wirklich genial!
Wie schon der erste Band ist auch dieser zweite einfach nur empfehlenswert. Auch für Erwachsene, die sich trauen, mal wieder Kind zu sein. Denn obwohl es ein Jugendbuch ist, fehlt dem Buch kein bißchen an Tiefe. Und ich fühlte mich für Stunden wunderbar unterhalten.
Auch die Optik des zweiten Teils steht kein bißchen hinter dem ersten. Der Wiedererkennungswert ist 100% getroffen, nur daß das Buch diesmal blau ist. Aber auch hier haben wir wieder wunderschön geprägte Cover-Ecken, Gold-Applikationen und im ganzen Buch wunderschöne Zeichnungen, die einem die Geschichte verdeutlichen. Toll auch die gezeichneten Stadtpläne von Cordoba und Dubrovnik am Anfang und Ende des Buches!
Rezension verfasst vor 1 Jahr (17)
Buchinhalt:
Ein Jahr ist vergangen, seit Arthur sich mit seiner Freundin Larissa auf die wahrhaftig abenteuerliche Suche nach dem Buch der Antworten begeben hat. Von einer nervenaufreibenden Jagd durch Amsterdam ging es weiter nach Bologná. Viele Fragen taten sich auf. Und die sogenannten Sucher, die das Buch der Antworten für ihre zweifelhaften Zwecke einsetzen wollten, machten es Arthur und Larissa dabei noch schwerer. Bis sie tatsächlich vor des Rätsels Lösung zu stehen schienen. In Arthurs Leben ist sei dem Ende der Suche wieder Ruhe eingekehrt. Er arbeitet nach der Schule wieder im Antiquariat von Johann Lackmann alias der Bücherwurm. Es ist Sommer und Arthur geniesst die Ferien. Doch plötzlich steht ein alter Bekannter, Pontus Pluribus, im Antiquariat des Bücherwurms. Pontus, der eigentlich nicht wirklich ernst zu nehmen ist, rückt Arthur auf die Pelle und erzählt ihm etwas von Schatten die wieder aufgetaucht sind. Diese Schatten sind einer Legende nach Wesen, körperlose Gestalten, die durch den Besitz der Vergessenen Bücher große Macht erlangen wollen. Arthur tut das Gerede des alten Mannes als verrücktes Geschwätz ab. Als er dem Bücherwurm davon erzählt, scheint dieser beunruhigt. Und dann erfährt er von seiner Freundin Larissa auch noch, dass diese eine mysteriöse Nachricht erhalten hat. Vor zehn Jahren verschwanden Larissa Eltern bei einer Exkursion spurlos und wurden für Tod erklärt. Der uminöse Unbekannte behauptet jedoch zu wissen, dass ihre Eltern nicht nur lebten sondern auch wo sie sind. Für Larissa steht sofort fest, dass sie dieser “Person” das liefern wird, was er/es will, um ihre Eltern wieder sehen zu können. Arthur ist garnicht wohl bei der Sache und schlägt vor, sie zu begleiten. Und so begeben die beiden sich wieder auf die Suche…dieses Mal auf die Suche des Buches der Wege. Erste Hinweise führen sie nach Córdoba/Spanien. Doch was werden sie dort wirklich finden?
Persönliche Meinung:
Seit dem Arthur vor einem Jahr die Welt der Vergessenen Bücher entdeckt hat, ist viel geschehen. Er ist mit seiner Freundin Larissa, Enkelin des Bücherwurms, quer durch Europa gereist um das Buch der Antworten zu finden. Dieses musste in Sicherheit gebracht werden vor Madam Sliwitsky. Nach dem Ende dieser Reise scheint für Arthur alles wie gehabt. Doch dann erscheint Pontus Pluribus auf der Bildfläche. Die Schattenwesen sollen gesichtet worden sein. Arthur hält den alten Mann zunächst für verrückt. Schattenwesen? Das ist doch nur eine Legende. Hokuspokus. Doch als der Bücherwurm auf diese Neuigkeiten äußerst beunruhigt reagiert und Larissa mit einer uminösen Nachricht nach Hause kommt, wird auch Arthur hellhöhrig. Larissa wird ein Brief übergeben, der von ihren Tod geglaubten Eltern zu sein scheint. Das “Wesen” möchten einen Deal eingehen. Larissa und Arthur sollen das Buch der Wege ausfindig machen. Dafür bekommt Larissa ihre Eltern zurück. Und von da an gilt für das Mädchen nur noch eines, dieses Buch beschaffen…koste es was es wolle. Arthur fühlt sich von Anfang an nicht wohl, tritt jedoch mit Larissa die Reise an. Diese Reise führt die beiden zunächst ins spanische Córdoba. Doch auch auf dieser Suche befinden sie sich nicht allein. Denn das Buch der Wege ist wie alle Vergessenen Bücher für einige Menschen der Inbegriff von Macht und Prestige.
Im 2. Band der Arthur-Trilogie geht es nicht weniger rasant her, wie in seinem Vorgänger. Ganz im Gegenteil. Es geht auch schon mal ruppiger zur Sache. Die Freundschaft zwischen Arthur und Larissa wird zudem auf eine harte Probe gstellt. Larissa verändert sich zunehmend. Sie zieht sich mehr und mehr von Arthur zurück, reagiert gereizt und geht bei jeder Kleinigkeit an die Decke. Arthur, der seiner Freundin nur helfen möchte, leidet unter dieser Distanz zu ihr. Zudem tappt er immer wieder im Dunkeln. Doch auch tatkräftige Unterstützung bekommen die beiden wieder.
Gerd Ruebenstrunk hat mich durch seinen packenden Schreibstil wieder auf eine faszinierende Reise gebracht. Ganz wundervoll und interessant sind die sehr detaillierten Beschreibungen der Städte Córdoba (Spanien) und Dubrovnik (Kroatien) und deren jeweilige Geschichte. Dies zeichnet die wundervolle Reihe um Arthur nur noch mehr aus. Auch ein wundervolles Highlight sind wieder die Illustrationen im Buch.
Herr Ruebenstrunk hat natürlich noch jede Menge Fragen offen gelassen, die hoffentlich im letzten Band “Arthur und die Stadt ohne Namen” beantwortet werden. Für mich war der 2. Band wieder ein Lesegenuss.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (31)
DIE GESCHICHTE:
Der Prolog beginnt im Jahre 978, als in Córdoba ein Kampf um die Vergessenen Bücher ausbricht. Zurück in der Gegenwart bekommt Arthur Schneider im Buchladen des "Bücherwurms" Besuch von dem mysteriösen Pontus Pluribus, der aufgeregt von irgendwelchen Schatten erzählt, die nach Jahrhunderten von Jahren wieder auftauchen sollen. Kurz danach kommt Larissa Lackmann (die Enkelin des Bücherwurms) in den Laden - mit einer Nachricht, dass sie sich um Mitternacht im Park einfinden soll, wenn sie mehr über ihre verschwundenen Eltern erfahren möchte.
Zur Geisterstunde erscheint ein geheimnisvolles Schattenwesen, das von Larissa die Auffindung des"Buch der Wege" verlangt, im Gegenzug für mehr Informationen über ihre Eltern, die vor Jahren in der Wüste verschollen sind. Das "Buch der Wege" gehört zu den "Grauen Büchern" und soll unendlich viel Macht besitzen. Nach einigen Recherchen kommen Arthur und Larissa zu dem Ergebnis, dass das Buch in Córdoba sein könnte. Und so beginnt für die Beiden eine abenteurliche Reise, denn es gilt, einige Fragen und Rätsel zu lösen und ihre Verfolger zu überlisten...
MEINE MEINUNG:
1 Jahr ist seit den Ereignissen in "Arthur und die vergessenen Bücher" vergangen. Das Buch unterteilt sich nach der Einleitung in 2 Teile namens Córdoba und Dubrovnik, wobei sich am Buchanfang und Ende jeweils eine Skizze dieser Städte, die zugleich Handlungsschauplätze sind, befindet. Diesmal führt die gefahrenvolle Suche nach dem "Buch der Wege" Arthur & Larissa durch Spanien und Kroatien, wobei die zwei Teenager verfolgt werden und auf ihrer abenteuerlichen Reise manchmal unverhofft Hilfe bekommen.
Inzwischen ist Arthur 15 Jahre bzw. etwas reifer geworden und weiß seit letztem Jahr, dass er ein Bewahrer ist, der die Vergessenen Bücher um jeden Preis beschützen muss, was ihm nicht immer leicht fällt. Die 13-jährige Larissa (ein Technikfreak mit besonderen Begabungen) leidet noch immer unter dem Verlust ihrer Eltern und begibt sich in Gefahr, als sie dem Schatten verspricht, das Buch der Wege zu besorgen (für meinen Geschmack reagiert Larissa oft zu unbesonnen). Deshalb geraten Larissa und Arthur, die sich gut ergänzen, in Schwierigkeiten, denn sie sind nicht allein hinter diesem mächtigen Buch her...
Alle Protagonisten sind wunderbar ausgefeilt und wirken lebensnah, wenn auch hin & wieder ein klein wenig klischeehaft. Es gibt sowohl gute als auch böse Charaktere, deren Absichten nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind, doch genau das macht das Ganze noch reizvoller und lädt zum Rätseln ein.
Ich-Erzähler Arthur schildert mit trockenem Humor und seiner lockeren Art die rasanten Geschehnisse und erzählt uns auch einiges über seine Gefühle und Gedanken, was ihn noch sympathischer macht. Weiters erfahren die Leser viel (manchmal etwas zu viel) über die Handlungsorte und über deren geschichtlichen Hintergrund, ohne belehrend zu wirken.
Wie bereits im Vorgängerband gibt es auch in "Arthur und der Botschafter der Schatten" wieder einige Passagen, die zu lang & ausführlich geraten sind. Und weiters spielt hier häufig der Zufall eine große Rolle und Arthur & Larissa bekommen oft Hilfe, sonst würden sie ganz schön in der Klemme stecken. Das hat mir allerdings weniger gefallen.
Die tempramentvolle Abenteuergeschichte mit Fantasyelementen glänzt mit einem flüssigen Schreibstil und einer jugendlichen Sprache. So lässt sich 410 Seiten-Werk schnell lesen und man freut sich schon auf die Fortsetzung "Arthur und die Stadt ohne Namen".
FAZIT:
"Arthur und der Botschafter der Schatten" ist ein gut gelungener Trilogie-Mittelteil, der mit einer interessanten Umsetzung, liebenswerten Hauptpersonen und einer lebendigen Schreibweise überzeugt. Für den 2. Arthur-Band vergebe ich spannende 4 STERNE.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (14)
Rezension
Arthur und die Botschafter der Schatten geschrieben von Gerd Ruebenstrunk
Inhalt:
Wie im ersten Band begeben sich auch dieses Mal Clarissa und Arthur und atemberaubende Abenteuer.
Sie wissen, dass die vergessenen Bücher in Gefahr sind, als dieser nicht unheimliche Pontus Pluribus bei den beiden auftaucht.
Und dann erhalt Larissa einen Hinweis, dass ihre Eltern, die seit Jahren verschollen sind, am Leben sein sollen.
Larissa trifft nachts in einem Park, eine komische Gestalt, die nicht menschlich ist. Und möchte wissen wo ihre Eltern sind, doch für diesen Hinweis, möchte die Gestalt das Buch der Wege haben.
Doch Arthur möchte Larissa nicht alleine gehen lassen und beschließt mit ihr mitzugehen…. Und dann beginnt das Abenteuer!
Meine Meinung:
Zu erstmal möchte ich sagen, dass das Cover wieder richtig toll geworden ist, wie es auch schon bei Band Eins der Fall war.
Ich finde die Beziehung zwischen Larissa und Arthur ist fester geworden und manchmal dachte ich da wäre mehr als nur Freundschaft. An einigen Stellen, fand ich die zickige Art von Larissa etwas nervig.
Arthur ist auch nicht mehr der kleine Angsthase, sondern ist mutig und stellt sich den Problemen. Was mich sehr überrascht hat, war, dass Arthur soooooooooo viel geduld hat mit Larissa und ich hätte nie gedacht, dass diese geduld sich am Ende auszahlen würde.
Fazit:
Es ist wieder mal ein Buch, das für Jugendlich geschrieben wurde, doch ich bin auch nicht mehr jugendlich und ich wurde wieder mal überzeugt, dass dieses Buch auch was für Erwachsene ist.
Also scheut euch nicht davor, es wird sich lohnen.
Im voraus schon mal viel Spaß damit und ich würde mich auch über euer Feedback freuen, wie dieses Buch bei euch angekommen ist.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (24)
Arthur und Larissa stürzen sich wieder in ein neues Abenteuer, denn als der mysteriöse Pontus Pluribus
erneut bei ihnen auftaucht, wissen sie, dass die vergessenen Bücher ernuet in gefahr sind.
Außerdem erhält Larissa einen Binweis darauf, dass ihre vor Jahren verschollenen Eltern doch noch am
Leben sein sollen. Sie trifft sich Nachts im Park it einer wabbernden, nicht menschlich scheinenden Gestalt
um rauszufinden, wo ihre Eltern sind.
Für diesen Hinweis und für die Freilassung ihrer Eltern möchte die Gestalt von Larissa das Buch der Wege.
Arthur kann Larissa natürlich nicht alleine gehen lassen, da er sich irgendwie für sie verantwortlich fühlt.
Und so begleitet er das Mädchen nach Córdoba. Natürlich ist ihnen Pontus Pluribus auf den Fersen und mit ihm der
mysteriöse Zafón. Aber Zafón arbeitet nicht alleine und alles wird immer mysteriöser.
Als sie in Córdoba nicht weiter kommen und keinerlei Hinweise finden können, führt sie ihre Suche nach Dubrovnik.
Doch auch hier sind sie vor Pluribus nicht in Sicherheit und es soll noch schlimmer kommen.
Aber da bekommen sie Hilfe von einem Unbekannten Freund.
Auch dieses Buch von Außen natürlich wieder eine Augenweide, wunderschön anzusehen.
Es war genauso spannend wie der erste Teil, auch wen Larissa in diesem Teil ihre Zickige Seite gezeigt hat.
Ich habe mit beiden unheimlich mitgefiebert und war völlig fassungslos als Larissa drohte zum Feind über zu laufen.
Aber Arthur hatte viel Gedult und das sollte sich am Ende auszahlen.
Die Charaktere haben sich natürlich weiter entwickelt und so sind es nicht mehr die beiden kleinen Kinder Arthur und Larissa
sondern wirken viel erwachsener.
Arthur ist bei weitem nicht mehr der kleine Angsthase, der er am Anfang des ersten Teils noch war und auch Larissa ist irgendwie
weiter - sie ist zwar immernoch die taffere, aber ihre Entscheidungen sind durchaus überlegt.
Das Gefühl das Arthur in Larissa verliebt ist, bleibt nach wie vor. Aber auch in diesem Teil, sind sie sich nicht näher gekomen.
Kurzum, wieder ein spannendes Buch, was durchaus auch Erwachsene lesen können und dabei sicherlich viel Spaß haben werden.
Ich bin gespannt auf den dritten Teil.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (5)
Ein Jahr nachdem Arthur und Larissa das "Buch der Antworten" gefunden haben, sind die Vergessenen Bücher wieder in Gefahr.
Larissa erhält eine Nachricht, in der sie aufgefordert wird, zu einem geheimen Treffen zu kommen. Dort verspricht ihr ein geheimnisvolles Schattenwesen, Larissa zu ihren Eltern zu führen, die seit 10 Jahren als vermisst gelten. Als Gegenleistung soll Larissa ihm das "Buch der Wege" bringen.
Arthur und Larissa machen sich auf, um das Buch zu finden. Ihr erster Weg führt sie nach Cordoba...
Wie auch der erste Teil "Arthur und die vergessenen Bücher" ist dies ein Buch, das sich sehr schnell lesen lässt.
Auch in diesem Buch kommt der Zufall den Kids sehr häufig zu Hilfe. Ich habe dies aber als gegeben hingenommen und konnte so doch jedes Mal, wenn die Kids sich mal wieder zufällig aus einem brenzligen Situation befreien konnten, eher geschmunzelt als mich geärgert.
Und wie beim ersten Band gibt es auch hier wieder viele geschichtlichen und geografische Informationen. Leider hat mich im Gegensatz zum ersten Teil genau dies hier sehr oft gestört. Denn ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass das Buch dadurch "gestreckt" werden sollte. Viele Informationen und Landschaftsbeschreibungen waren meiner Meinung nach überflüssig.
Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen und werde auf jeden Fall den dritten Teil lesen.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (11)
Wieder einmal müssen sich Larissa und Arthur auf den Weg machen, um die Vergessenen Bücher zu beschützen. Gleichzeitig verspricht ein Schattenwesen Larissa den Weg zu ihren totgeglaubten Eltern zu kennen, allerdingst verlangt er dafür das Buch der Wege. Eine neue spannende Reise durch Europa beginnt .... und auch alte Bekannte lassen nicht lange auf sich warten.
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Der 2. Teil dieser Triologie steht dem ersten Buch in nichts nach.
Ruebenstrunk kann durch seinen Stil die Geschehnisse überaus bildlich darstellen, dass man das Gefühl hat, neben Larissa und Arthur zu stehen.
Ich bin schon auf den letzten Teil gespannt.









