Die heile Hölle

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Inhaltsangabe

In seinem Roman beschreibt Gerold Späth eine Familienhölle. Vier in sich geschlossene Kapitel schildern jeweils einen Tag aus dem Leben eines Mitglieds derselben Familie, der anders verläuft als alle übrigen Tage. Der Vater begeht einen sexuell motivierten Affektmord, die Mutter besinnt sich ihrer lange unterdrückten lesbischen Neigung, die Schwiegertochter gibt sich einem Callboy hin, der Sohn begeht Selbstmord. Mit der ihm eigenen sprachlichen Präzision deckt Späth den Abgrund unter der Oberfläche eines scheinbar geordneten bürgerlichen Lebens auf, die verborgenen Ängste, die uneingestandenen Wünsche und Begierden. Indem er die Einheit von Ort, Zeit und Person zu wahren versteht, vermag er am Modell dieser Familie die bis ins Tragische gesteigerte Entfremdung in den zwischenmenschlichen Beziehungen sichtbar zu machen.
Die heile Hölle
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  • Rezension zu "Die heile Hölle" von Gerold Späth

    Die heile Hölle
    Pankraz

    Pankraz

    12:53

    NÜCHTERN Mit seinem dritten Roman verlässt Gerold Späth die schelmischen Pfade von “Unschlecht“ und “Stimmgänge“ und beschreibt die unter der Oberfläche liegenden Abgründe einer Familie. Da lässt der Autor das Fabulieren, verzichtet auf sonst so treffende Wortspielereien, verzichtet auf den Spaß, da gibt es Späth in anderer, quasi in Hardcore-Version. Warum auch nicht, denkt man sich. ...

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