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Vor 1 Jahr
(6)Inhalt: Der junge Nando lebt bei seiner Tante in Rom. In einem Traum erscheint ihm ein geheimnisvoller Fremder, der ihn zu sich ruft. Kurz darauf gehen merkwürdige Veränderungen mit dem Jungen vor: Er entwickelt plötzlich übermenschliche Fähigkeiten und wird von einem gefährlichen Schattenwesen verfolgt, das ihm nach dem Leben trachtet. Nur um Haaresbreite kommt Nando mit heiler Haut davon und macht eine unglaubliche Entdeckung: Er ist ein Nephilim, und damit nicht genug: Er ist der Sohn des Teufels. Luzifer will sich Nandos Kräfte zunutze machen, um die Tore zur Hölle zu öffnen und sich zum Herrscher über die Welt der Menschen aufzuschwingen. Um dieses Schicksal abzuwenden und sein Leben zu retten, hat Nando nur eine Chance: Er muss sich der Finsternis stellen.
Worum gehts es in der Geschichte eigentlich. Es geht um Mut - um über sich hinaus wachsen zu können. Es geht um Vorurteile - die gegen ein sprechen und es geht um Freunde, die man manchmal genau dort findet, wo man es am wenigsten erwartet.
Die Geschichte ist an für sich toll. Man taucht in eine Welt die so anders und doch auch genau so ist, wie unsere. Eine Welt voller Magie und Schönheit und volle Grausamkeit und Dunkelheit. Gesa Schwartz hat gezeigt, das Licht und Dunkelheit, beides grausam sein kann. Das Engel auch Dämonen sein konnen und das jeder für sich selbst entscheiden kann, zu welcher Seite man gehören will und das es auf die "Grautöne" ankommt.
Aber: Ich hab eine gefüllte ewigkeit für dieses Buch gebraucht. Es lag nicht daran, das dieses Buch langweilig oder langatmig geschrieben ist, sonder eher am Gegenteil. Ja, das gibt es. Die Geschichte ist so gespickt mit Kämpfen jeglicher Art und neuem, was man als Leser verarbeiten muß, das es vorkommt, das man viele Passagen mehrfach lesen muß, um auch alles mit zu bekommen. Das ist sehr anstrengend und behindert den Lesefluß. Ob ich den nächsten Band lese, weiß ich noch nicht, aber ich hab auch noch mehr als genug Zeit, dies zu entscheiden.
Fazit: Das Buch ist hat eine tolle Geschichte doch: Manchmal ist weniger mehr. Ich hätte mir ein wenig weniger Tempo oder mal die ein oder andere Länge zum Luftholen gewünscht. ( Ich glaubb nicht, das ich das schreibe, aber es ist die Wahrheit.)
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