»Wir weinten tränenlos ...«
Augenzeugenberichte des jüdischen »Sonderkommandos« in Auschwitz
von
Gideon Greif
ISBN 9783596139149, Flexibler Einband, 383 Seiten, aus der Reihe 9, Sach-/Fachbuch, Erscheinungsdatum:
bei Fischer Taschenbuch
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»Wir weinten tränenlos ...« von Gideon Greif - Inhaltsangabe
Das Buch des israelischen Historikers erregte bei seinem Erscheinen im Jahre 1995 großes Aufsehen. Der Autor beschreibt die schreckliche »Arbeit« der »Sonderkommandos« in Auschwitz, die lange Zeit nahezu unbekannt war, da niemand von ihnen am Leben bleiben sollte. Sie bestanden fast ausschließlich aus jüdischen Häftlingen. Sie wurden gezwungen, die zum Tode Verurteilten bis zur Gaskammer zu begleiten und dabei für einen ruhigen Ablauf zu sorgen, nach der Vergasung die Leichen aus den Gaskammern zu schleppen, auf verbliebene Wertgegenstände zu untersuchen und die Goldzähne herauszubrechen, die Gaskammern zu säubern, die Leichen zu verbrennen, die Knochenreste zu Staub zu zerstoßen und danach die Asche zu beseitigen. Gideon Greif hat sieben Überlebende der »Sonderkommandos« von Auschwitz-Birkenau interviewt. 50 Jahre nach der Befreiung legen sie erstmals Zeugnis über ihre unbeschreibliche Aufgabe ab. Das Buch enthält eine ausführliche historische Einführung des Autors und alle Interviews in vollem Wortlaut mit kurzen Einleitungen und Anmerkungen. Es wird so zu einem unübersehbaren Dokument wider das Vergessen.
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Rezension verfasst vor 2 Jahren
(9)
Dem israelischen Historiker Gideon Greif ist es gelungen, die Überlebenden des Sonderkommandos von Auschwitz in Interviews detailliert über ihre Zwangsarbeit in den Krematorien I- IV in Auschwitz- Birkenau zu befragen. Die ausschließlich männlichen jüdischen Häftlinge des Vernichtungslagers wurden gezwungen, die Ermordung der Deportierten vorzubereiten und die Opfer nach ihrem Tod durch Vergasung auszuplündern und zu verbrennen. Die Juden sollten durch diese körperlich schwere Arbeit nicht nur physisch selbst vernichtet, sondern gleichzeitig auch vorher psychisch gebrochen werden. Die Nationalsozialisten wollten durch die Mitwirkung des Sonderkommandos dem jüdischen Volk eine eigene Mitschuld an derer Vernichtung geben. Eine perverse Idee! Die Überlebenden schildern auf die vielen Fragen des Autors sehr plastisch, wie sie ihre Arbeit verrichteten und mit den täglichen an Grausamkeit nicht zu übertreffenden Erlebnissen in der „Vorhölle“ fertig wurden. Fazit: Ein wichtiges Dokument der Zeitgeschichte!
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Rezension verfasst vor 4 Jahren
(1)
Ergreifend und erschütternd was Menschen zu Stande bringen und erdulden lernen!
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Gruppen zu diesem Buch
erstellt am 31.01.2009
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am 24.05.2012 um 23:29 Uhr
Beschreibung:
Die magischen Ladies und ihre Quotenmänner
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* Gruppenchat im Thema "Allerlei aus dem Leben"..
* Lady Merithyns Poetisches Kaminzimmer für Lieblingsgedichte und -gedanken...
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* SHOA - Fenster zur Geschichte (Literatur zum Thema Holocaust)
* Elfchens Bibelkreis (Gespräche über Gott und die Welt)
* Helene´s Träume und Visionen
* Perlentiere und andere Basteleien (Merithyns Bastelreich)
Wir sind erlesene, zerlesene und verlesene Literaturliebhaber mit Zeit für auserlesene gemeinsame Stunden. Bitte derzeit nicht klingeln - die Gruppe hat eine maximal vertret-bare Größe erreicht.
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