Rezension zu "Blutiges Eis" von Giles Blunt

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Rutana

Vor 2 Jahren

(10)

Der zweite Roman von Giles Blunt ist bei mir als Hörbuch eingezogen. Das Wiedersehen bzw. Wiederhören mit John Cardinal und Lise Delorme fand ich wunderbar, weil ich speziell Cardinal als Charakter schon im ersten Band gut angelegt fand. Mittlerweile hat er allerdings deutlich mehr Kontur, zunächst war er etwas farblos.

Mittlerweile gewinnt die Figfur an Facetten, sehr zum Vorteil des Buches.

Er (Cardinal) ist nicht der Superheld und "Haudrauf", der jeden Fall im Hanumdrehen löst und seine gutaussehende Partnerin nur zum Zureichen benötigt. Gerade das Zusammenspiel des Ermittlerteams gestaltet sich sehr interessant, zumal es in Cardinals Vergangenheit einige dunkle Flecken gibt. Lise Delorme wirkt durch ihre widerstreitenden Gefühle zwischen Pflichterfüllung und menschlichem Verständnis sehr sympatisch, von den beiden möchte ich gern noch mehr lesen/hören!

Die Geschichte ist sehr spannend erzählt, auch wenn beim Hörbuch leider viel gekürzt wird. Olaf Pessler liest und das gefällt mir sehr gut, weil ich finde, dass er besonders Cardinals Charakter stimmlich gut rüberbringt.

Wie ganz nebenbei noch Cardinals alte Probleme gelöst werden fand ich etwas einfach, aber dennoch schlüssig.

Das Ende der Geschichte hat mich dann doch überrascht, das erwartet man eigentlich nicht. Wie im richtigen Leben eben...

Autor: Giles Blunt
Buch: Blutiges Eis
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