Gudrun Pausewang

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Lebenslauf von Gudrun Pausewang

Gudrun Pausewang heißt mit bürgerlicher Name Gudrun Wilcke. Sie ist die älteste von fünf Geschwistern und wuchs mit ihrer Familie in Ostböhmen auf. Ihr Vater war Landwirt. Ihr Vater fiel 1943 im Krieg, woraufhin die Mutter mit den Geschwistern nach Westdeutschland. Pausewang machte 1948 ihr Abitur und studierte am Pädagogischen Institut in Weilburg an der Lahn. Anschließend unterrichtete sie und wurde 1956 vom Auswärtigen Amt nach Chile geschickt und unterrichtete dort an einer deutschen Schule. Nach fünf Jahren zog es sie nach Venezuela. Während ihrer Aufenthalte bereiste sie das Amazonasgebiet, Feuerland, Peru, Bolivien, Kolumbien, Mexiko, Mittel-, Nord- und Südamerika. 1963 kehrte sie nach Deutschland zurück und studierte Germanistik und arbeitete wieder als Lehrerin. 1968 ging sie mit ihrem Ehemann nach Kolumbien und arbeitete wieder an einer deutschen Schule. 1970 brachte einen Sohn zu Welt. Als dieser 2 Jahre alt war kehrte sie endgültig nach Deutschland zurück und arbeitete an einer Schule in Schlitz bei Fulda bis zu ihrer Pensionierung 1989. 1998 promovierte Gudrun Pausewang an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Ihre Dissertation trägt den Titel "Vergessene Jugendschriftsteller der Erich-Kästner-Generation". Obwohl ihre Bücher unterhaltsam sind, bezieht Gudrun Pausewang auch Stellung zu politischen und ökologischen Fragen: Sie weist auf Probleme in der Dritten Welt hin, engagiert sich für Frieden, Umweltschutz und die Anti-Atomkraft-Bewegung. Außerdem prangert sie die Verbrechen der Nationalsozialisten an. Dabei schreckt sie nicht vor Horrorszenarien zurück. Für "Die Wolke" erhielt Gudrun Pausewang 1988 den Deutschen Jugendliteraturpreis. 1999 wurde sie vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Absolut authentisches Jugendbuch

    Die letzten Kinder von Schewenborn
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    07. November 2014 um 11:41 Rezension zu "Die letzten Kinder von Schewenborn" von Gudrun Pausewang

    Ich habe dieses Buch während meiner Schulzeit lesen "müssen". Es gehörte definitiv zu den Büchern, von denen ich niemals gedacht hätte, dass sie mich - da es sich eben um Pflichtlektüre handelte - derart mitreißt und fesselt. Meine Schulzeit ist nun gute 11 Jahre her und in diesen 11 Jahren habe ich das Buch weitere 3x gelesen.Die Autorin schreibt unheimlich tolle, lehrreiche, glaubwürdige Jugendbücher. In diesem Falle, wie auch bei "Die Wolke" geht es um eine fiktive Atombombenexplosion die so vielleicht tatsächlich stattfinden ...

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  • Atomkraftwerke

    Die Wolke
    mistellor

    mistellor

    02. November 2014 um 16:08 Rezension zu "Die Wolke" von Gudrun Pausewang

    Warum hat es so lange gedauert, bis auch deutsche Politiker begriffen haben, dass man Atomenergie nie beherrschen kann. Hätten sie doch schon 1992 das Buch gelesen.

  • Schockierend, verstörend, grausam

    Die letzten Kinder von Schewenborn
    leeloo1103

    leeloo1103

    08. September 2014 um 03:40 Rezension zu "Die letzten Kinder von Schewenborn (6640 214)" von Gudrun Pausewang

    Dieses Buch ist eines der Bücher, das ich mehrmals gelesen habe und sicher auch weiterhin von Zeit zu Zeit immer mal wieder lesen werde. Ich habe dieses Buch mit 14 als Lektüre in der Schule erstmalig gelesen und dieses Buch hat uns alle schockiert und verstört durch die wirklich ungeschönte und grausame Darstellung der Ereignisse und der Lebensumstände nach diesem Atomkrieg. Die Autorin teleportiert den Leser in die Ereignisse dieses Buches, erzeugt Bilder, Gerüche und Geräusche im Kopf, als wäre man selber anwesend. Gudrun ...

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  • Rezension "Die Wolke"

    Die Wolke
    Emmimausi

    Emmimausi

    30. July 2014 um 10:02 Rezension zu "Die Wolke" von Gudrun Pausewang

    In diesem Buch geht es um ein Atomunglück. Ich werde jetzt keine Inhaltsangabe schreiben (was viele machen) sondern gutes und schlechtes am Buch kritisieren. Ich finde das Buch sehr gut, denn es ist spannend und einfühlsam geschrieben. Die Autorin hat klar gemacht, wie gefährlich ein Atomkraftwerk ist. Sie zeigt das Leid der Menschen, wenn sie verstrahlt und krank sind, wenn sie ihr Zuhause verlieren und ihre Familien verloren haben. Das Buch war sehr bewegent, weil man die Gefühle mitfühlen konnte. An dem Buch hat mir nicht so ...

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  • Es ist ein Buch über Menschlichkeit, Liebe, die Grenzen überschreitet macht nachdenklich

    Au revoir, bis nach dem Krieg
    Buchrättin

    Buchrättin

    13. July 2014 um 09:08 Rezension zu "Au revoir, bis nach dem Krieg" von Gudrun Pausewang

    1939. Der zweite Weltkrieg beginnt. Hanni ist eine junge Frau, deren Vater bis zum Kriegsausbruch einen Steinbruch betreibt. Es geht ihnen gut. Der Krieg beginnt und die Männer werden eingezogen. Um die Arbeit im Garten und auf ihrem kleinen Hof zu schaffen, wir der Familie ein französischer Kriegsgefangener zugeteilt –Phillipe. Verbrüderungen zwischen dem  Feind und der deutschen Bevölkerung sind strengstens verboten- doch die Liebe hält sich nicht an Vorgaben.   Die Geschichte wird aus Sicht von Hanni erzählt. Sie schenkt ...

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  • Der LovelyBooks Lesesommer 2014

    Lesesommer
    TinaLiest

    TinaLiest

    zu Buchtitel "Lesesommer" von LovelyBooks

    Pünktlich zum Ferienbeginn in einigen Bundesländern, haben wir uns für euch eine ganz besondere Aktion ausgedacht, die etwas Action in die faulen Sonnentage bringen soll: den LovelyBooks Lesesommer!10 Wochen lang möchten wir mit euch unsere Sommerlektüre diskutieren, Fotos austauschen und neue Bücher entdecken. Wir werden euch verschiedene Aufgaben stellen, die ihr alle bis zum 14. September in beliebiger Reihenfolge bearbeiten könnt (davon ausgeschlossen ist lediglich die 1. Aufgabe, die bis zum 31. Juli bearbeitet werden muss). ...

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    • 3271
  • Eine traurige Geschichte über Leben und Tod

    Die Wolke
    Lizzy-cool

    Lizzy-cool

    27. June 2014 um 11:01 Rezension zu "Die Wolke" von Gudrun Pausewang

    Die dramatische Geschichte, von Gudrun Pausewang erzählt, beginnt eigentlich ganz harmlos. Am Morgen fährt Janna-Berta zur Schule. Sie kommt aus dem kleinen Dorf Schlitz. Als es in der Schule einen Alarm gibt, ist Elmar der Erste der begreift, dass es ein ABC-Alarm sein muss. Und es stimmt sogar. Alle Kinder müssen das Schulgebäude verlassen und nach Hause fahren. Gerade noch rechtzeitig erwischt Janna-Berta einen Platz im Auto eines Freundes, der sie mitnimmt. Gerade an diesem Tag sind ihre Eltern mit Kai, ihrem kleinem Bruder ...

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  • Leserunde zum Filmstart von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green am 12. Juni 2014

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter
    Daniliesing

    Daniliesing

    zu Buchtitel "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green

    2012 habe ich wahrscheinlich jedem hier von meinem absoluten Lieblingsbuch in diesem Jahr vorgeschwärmt - und dieses ganz besondere Buch war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Nicht nur ich, sondern auch ganz viele andere Leser waren und sind begeistert von der außergewöhnlichen Liebesgeschichte um Hazel Grace und Augustus Waters. Am 12. Juni ist es nun endlich soweit und wir dürfen uns auf die Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" in den deutschen Kinos freuen. In der Leinwandversion verkörpern Shailene ...

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  • Kinder und Jugendliche: Finger weg!

    Die letzten Kinder von Schewenborn
    Schnutsche

    Schnutsche

    06. May 2014 um 22:48 Rezension zu "Die letzten Kinder von Schewenborn" von Gudrun Pausewang

    ~Erster Satz~Es ist nicht so gekommen, wie es sich unsere Eltern und die meisten übrigen Erwachsenen vorgestellt hatten: mit immer schärferen Drohungen von beiden Seiten und gegenseitiger Kriegserklärung und genug Zeit, um sich noch schnell in ein Alpental oder auf eine Mittelmeerinsel zu flüchten.~Meine Meinung~Nachdem mir dieses Buch zum Geburtstag geschenkt wurde, habe ich es natürlich auch gelesen. Was soll ich sagen?! Es hat mich verdammt verstört zurück gelassen!!! Und ich spüre, das wird auch noch eine Weile so ...

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  • Die letzten Kinder von Schewenborn

    Die letzten Kinder von Schewenborn
    _Sahara_

    _Sahara_

    03. April 2014 um 18:12 Rezension zu "Die letzten Kinder von Schewenborn" von Gudrun Pausewang

    Die Familie Bennewitzen ist auf dem Weg zu den Großeltern nach Schewenborn, einem Ort in der Nähe von Fulda. Doch während der Autofahrt gibt es scheinbar ein schlimmes Gewitter. Den Blitz den sie gesehen haben, war aber etwas ganz anderes. Es ist ganz klar: es wurde eine Atombombe abgeworfen! Sämtliche Bäume werden von einer mächtigen Druckwelle umgeworfen. Der Weg zurück nach Bonames ist versperrt. Und die Mutter will auch unbedingt nach Schewenborn um nach den Großeltern zu sehen. Doch mit dem Auto kommt die fünfköpfige Familie ...

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