Rezension zu "Die Zeitmaschine" von H. G. Wells

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MrCeline

Vor 3 Jahren

(21)

Inhalt:
Ein biederer Untertan Ihrer Majestät Queen Victoria, der namenlose "Zeitreisende", erzählt seinen Freunden von seiner Erfindung: einer fahrradähnlichen Maschine, die Vor- und Rückwärtsbewegungen auf der Zeitachse, mithin also die Erforschung des Schicksals der menschlichen Spezies ermöglicht. Während einer Demonstration entschwindet der Erfinder und taucht erst acht Tage später wieder auf. Wunderliches hat er zu berichten aus dem Jahr 802701, wo für die kindlich-zutraulichen Eloi alle Menschheitsträume in Erfüllung gegangen zu sein scheinen. Doch die Idylle trügt …

Über das Buch:

Ich hatte dieses Buch für die letzte Lesenacht ausgewählt und um es vor ab zu nehmen, nicht bereut.
Der Gedanke der Zeitreise ist mindestens so alt, wie der Traum vom Fliegen.

In dem Haus eines Wissenschaftlers (dem Zeitreisenden) trifft sich jeden Donnerstag eine Intellektuellengruppe.
Von einem harten Kern abgesehen mit relativ wechselnden Teilnehmern.

Gleich zu beginn widerruft der Wissenschaftler die mathematische Geometrie mit ihren drei Dimensionen.
Natürlich gibt es bei diesem Buchtitel eine vierte Dimension. Nämlich die Zeit.
Der Wissenschaftler präsentiert den Besuchern ein Modell einer Zeitmaschine und führt sie auch vor.
Natürlich glauben die meisten an einen Zaubertrick. Man darf nicht vergessen, dass diese Geschichte über 100 Jahre alt ist.
Bis zum nächsten Donnerstag. Denn dort kommt der Zeitreisende von eine Zeitreise zurück.

Der Zeitreisende erzählt nun auf über 100 Seiten wie die Welt im Jahr 802701 aussieht.

Mich hat das Buch beeindruckt, weil Wells die Welt teilweise so beschreibt, wie es heute erwiesen ist, dass sich die Menschheit in eben diese Richtung entwickeln wird.
Mit Humor hat dieses Buch sehr wenig zu tun.
Es regt zum Nachdenken über seine Lebensweise an.
Das Buch hat mich auf eine ganz besondere Weise fest gehalten.
Es entsteht keinen Spannung, wie sie aus Krimis oder Thrillern bekannt ist. Doch ist dieses Buch sehr interessant geschrieben.
Wells wir oft als Gründer der modernen Science-Fiction angesehen.
Und trotzdem kam er ohne die kleinen grünen Marsmenschen aus.

Für mich ist dieses Buch in die Reihe anderer Zukunftsvisionen á la Orwel, Huxley und co.
Jedoch sehr leicht zu verstehen.

Autor: H. G. Wells
Buch: Die Zeitmaschine
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