Leser-Rezension zu „Da muss man durch” von Hans Rath
am 7.02.2011
Paul sitzt im Flieger nach Mallorca. Ihm wurde der Posten des Vorsitzenden des Verlages angeboten, in dem er seit Jahren arbeitet, und nun soll er sich der gesamten Familie vorstellen. Eine Tochter, Iris, kennt er bereits, und wie gern hätte er ihre Hochzeit verhindert. Die Schwester von Iris, Audrey, lernt er noch im Flugzeug kennen, den Rest der Sippe dann nach der Landung. Vom draufgängerischen Enkel, der jeden nur möglichen Unfall mitnimmt, über den trinkenden Vater bis hin zur herrischen Großmutter ist alles dabei, was man sich für eine turbulente Geschichte nur wünschen kann. Natürlich sind auch dieses Mal, wie schon im Vorgängerbuch, Rocko, Schamski und Günther mit von der Partie - Pauls Freunde, die ihre Leben mehr oder weniger vor die Wand fahren. Beruflich wie privat geht bei allen Vieren so einiges schief, so dass sie sich später gemeinsam auf Mallorca wiederfinden, um ganz neu anzufangen. Ob und wie das gelingt, erzählt Hans Rath wieder mit einer gehörigen Portion Humor, ohne dabei ins Lächerliche abzudriften.
Leichte Lektüre, die man nur ungern aus der Hand legen mag, weil sie einfach so gute Laune macht.

