Leser-Rezension zu „Man tut, was man kann” von Hans Rath
am 15.08.2010
Es geht um Männer, Sex, Frauen, Sex, Alkohol, Sex und um die Liebe. Paul ist Ende dreißig, Single, steht erfolgreich im Berufsleben und ist eigentlich gar nicht auf der Suche nach der Liebe seines Lebens. Er mag es, ständig wechselnde Affären zu haben. Doch dann kommt Kathrin. Er will keine Beziehung mit ihr, doch dann ist es zu spät und er ist ein bisschen verliebt. Sie jedoch möchte ihren Ex-Freund heiraten und macht Schluss mit Paul. Doch Paul lässt sich nicht unterkriegen. Zusammen mit seinen Freunden, die sich - auch nach gescheiterten Beziehungen - bei ihm einquartieren, versucht er, sein Leben zu meistern.
Ein sehr kurzweiliges Buch, was wohl auch an dem einfachen Schreibstil liegt. Lustig und aus Sicht von Paul erzählt der Autor die Geschichte von vier Männern, die auf der Suche nach der Frau fürs Leben sind.
Mir hat es vor allem Günther angetan, Pauls bester Freund. Er hat einen Vollbart (was zu Diskussionen anregt), läuft rum wie ein Seefahrer (was auf Frauen angeblich sexy wirkt), ist eher schweigsam und in der IT-Branche. Letzteres führt zu einem sehr schönen Heiratsantrag...
Ein paar Mal musste ich schmunzeln, ein- oder zweimal sogar lachen. Der Humor kommt hier nicht zu kurz...

