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Vor 11 Monaten
(5)"Die Alchemie der Nacht" ist der erste Roman, den ich von Heike Koschyk gelesen habe, aber sicher nicht mein letzter. Die Geschichte spielt um 1800 in Deutschland, es geht um die Entstehung der Homöopathie. Zwei der drei Hauptpersonen, Christoph Wilhelm Hufeland und Samuel Hahnemann haben tatsächlich gelebt und die Medizin der Zeit mit beeinflusst.
Die Geschichte beginnt in Jena um 1780. Hier studiert Christoph Wilhelm Hufeland Medizin und schwankt zwischen ernsthaftem Studium und lustigem Studentenleben. Er beobachtet ein Duell, bei dem der Student Albert Steinhäuser erstochen wird. Da ihm dabei einiges merkwürdig vorkommt, stellt er Nachforschungen an und gerät ins Visier einer geheimen Verbindung. Helene, die Schwester des toten Studenten, lebt in Königsberg. Dort will sie ihr Vater gegen ihren Willen mit einem älteren Mann verheiraten, sie flieht nach Jena zu ihrem Bruder und begegnet dort Hufeland. Der dritte Protagonist ist Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, er versucht als junger Arzt gegen die überkommenen Heilmethoden neue Ideen in der Medizin zu entwickeln, immer auf der Suche nach einem universellen Heilmittel. Ein Stadtplan Jenas, ein gutes Glossar und ein ausführliches Nachwort zum historischen Hintergrund verstärken meinen positiven Eindruck noch.
Mir hat "Die Alchemie der Nacht" sehr gefallen, danke für die schöne Geschichte, die ich gerne weiter empfehlen werde.
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