Der Untertan

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Inhaltsangabe

Platons Grundfrage des politischen Denkens „Was heißt Gerechtigkeit?“ steht heute vor einer Kehre, die sich im Spätwerk Heideggers andeutet und die sich gegenüber Ansätzen Vattimos oder Derridas abgrenzen muss: In der durch die Naturzerstörung hervorgerufenen Krise überholt technische Effizienz den traditionellen Begriff des Politischen von Aristoteles über Rousseau zu Carl Schmitt. Entwirft sich die Idee der Gerechtigkeit nach Lyotard als kleine Erzählung von Dissensen und Paralogien? Realisiert sich Gerechtigkeit in der Dekonstruktion? Oder weist die Gerechtigkeit mit Heidegger vor aller Theorie und Praxis ins Denken, in die Mnemosyne und in den Dank? Sollte sich die hermeneutische Macht der Technik als Gefahr zu einer Politik übermenschlicher Öffnungen weiterdenken lassen? Klagt die Gerechtigkeit Instabilitäten ein, die die Politische Theorie notorisch verfehlt? Weist sie in eine Negative Ökologie? Bleibt Menschlichkeit dann nur wenigen vorbehalten, und würde sie trotzdem den anderen gerecht werden? (Quelle:'Flexibler Einband/01.01.1998')
Der Untertan
Deine Bewertung:

klassiker der seinen titel auch verdient hat. dieses buch ist ein zeugnis der damaligen zeit und sehr lesenswert!

— Nele
Nele

zieht sich in der Mitte ganz schön...

— Anja_Lev
Anja_Lev

Abgesehen davon, dass das Buch großartig ist, beginnt es auch noch mit einem der berühmtesten ersten Sätze der Literaturgeschichte ;-)

— Nanaja
Nanaja
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  • Rezension zu "Politik der Technik" von Hans M Schönherr-Mann

    Der Untertan
    Mephisto

    Mephisto

    14:36

    Heinrich Mann: Der Untertan

  • Rezension zu "Der Untertan" von Heinrich Mann

    Der Untertan
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    16:13

    Beschrieben wird das Leben Diedrich Heßlings, eines kaisertreuen Untertanen um die Jahrhundertwende. Bereits im ersten Kapitel werden alle seine Charakterzüge dargestellt und daran ändert sich auf den nächsten 450 Seiten nichts mehr. Daher wurde die Geschichte für mich schnell langweilig und das Lesen begeisterte mich nicht. Zwei Sterne dafür, dass man hier die Charaktereigenschaften der ...

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  • Rezension zu "Der Untertan" von Heinrich Mann

    Der Untertan
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    10:00

    Das Buch war sehr zäh, langweilig und widerlich. Ich weiß, warum es ein Klassiker ist und ich würdige mit dem Stern, den ich vergeben habe, Heinrich Manns Umsetzung der Bürgerkritik, des Kriechertums und der Spießbürgerlichkeit, aber ich werde mit dem Schreibstil von diesem Mann-Bruder einfach nicht warm.

  • Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann

    Der Untertan
    Sokrates

    Sokrates

    Für die einen ist es Quäl-Literatur in der Schule, andere (wie ich) haben das Glück, das Buch ohne didaktischen Hintergedanken lesen zu können. – Der Untertan ist ein subtiles Werk, dass Menschenkenntnis beim Leser voraussetzt, ansonsten erörtert man Problemkonstellationen oder interpretiert man Charakterzüge des Protagonisten zu schablonenhaft. Und: um die Aktualität zu begreifen, bedarf es ...

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  • Rezension zu "Der Untertan" von Heinrich Mann

    Der Untertan
    JessSoul

    JessSoul

    23:19

    Herrlich gelacht....das wohl beste Buch meiner Schulzeit....

  • Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann

    Der Untertan
    Holden

    Holden

    18:41

    Zum Totlachen, nach heutigen Maßstäben aber etwas zu lang (wie ein ehemaliger Mitschüler damals sagte). Ein eindrückliches Bild eines deutschen Einschleimers. Super!

  • Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann

    Der Untertan
    Midael

    Midael

    10:13

    Nachdem ich dieses Buch als Schullektüre lesen musste, bin ich nun doch froh, dass ich endlich durch die quälenden 477 Seiten gekommen bin. Vorab: In der Lektüre geht es um einen Mann namens Diederich dessen Leben von seiner Kindheit bis ins höhere Alter dargelegt wird. Dabei geschieht dies hinter dem geschichtlichen Kontext der deutschen Kaiserzeit am Ende des 19. Jahrhundert. So ist dieser ...

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  • Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann

    Der Untertan
    Maria Tanner

    Maria Tanner

    10:54

    Bestechend genau und sehr feinsinnig erzählt Heinrich Mann die Geschichte des Dietrich Hessling, der das "nach oben buckeln und nach unten treten" für sich verinnerlicht hat. Hessling ist feige und ein Mitläufer. Ein obrigkeitshöriger Konformist, der alles tut, um sich die Anerkennung zu verschaffen, die er sich erhofft. Parallelen in die Neuzeit sind nicht zu leugnen. Obwohl Heinrich Mann ...

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  • Rezension zu "Der Untertan" von Heinrich Mann

    Der Untertan
    rallus

    rallus

    12:55

    Eines der Schullektüren, die ich mit genuß auch danach nochmal gelesen habe. Hier stammt der Begriff des Fahrradfahrers, nach oben buckeln, nach unten treten, und danach weiß man viel mehr über die deutsche Geschichte. Vergnügliches Werk über die Kaiserzeit in Deutschland.

  • Rezension zu "Der Untertan" von H. Mann

    Der Untertan
    steffisiess

    steffisiess

    22:16

    Furchtbaren Buch. Ich hab mich immerhin bis zur Hälfte durchgequält, aber dann gab ich endgültig auf. Das lag eindeutig am Charakter der Hauptfigur. Grauenhaft!

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