Leser-Rezension zu „Nervöse Fische” von Heinrich Steinfest

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Verfasst von thursdaynext
am 8.12.2010
 

Richard Lukastik, Polizeichefinspektor in Wien, Wttgensteinverehrer,wird mit einer von einem Hai übel zugerichteten, frischen Leiche konfrontiert. Da diese offensichtlich nicht am Fundort, dem Swimmingpool eines Wiener Gebäudekomplexes, gemeuchelt wurde gilt es für Lukastik und sein Team herauszufinden was hinter diesem Mord steckt.
Ist Steinfests geschwollen wirkende Sprache anfangs gewöhnungsbedürftig, gewinnt man seine Formulierungen bald lieb. Selten so opulente und gleichzeitig furztrockene Personenbeschreibungen gelesen. Den Leser genauestens zu informieren ist sein Ziel. Die Einblicke in das Denken seiner Protagonisten sind ebenfalls köstlich,vorausgesetzt man mag skurrile Charaktere, denn nur solche tauchen in diesem Buch auf. Die Geschichte ist spannend. Steinfests Humor ist staubtrocken. Etliche seiner Statements brachten mich zum Lachen. So betritt Jordan, Lukastiks Untergebener eine Wohnung. Im Unterschied zu Lukastik hält er die Verwendung einer Waffe unter Umständen für die bessere Lösung. " Manches wurde einfacher, wenn man den Leuten in die Beine schoss."
Kein Krimi zum schnellen konsumieren von der Stange, wer aber eine gut konstruierte
Story, staubtrockenen Humor und gepflegte Umgangsformen schätzt liest hier richtig.

 

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Nervöse Fische Nervöse Fische
Heinrich Steinfest

(16)  

33 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

voller skurriler, schräger tapen., wien, krimi aus dem wiener milieu, wittgenstein

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Nervöse Fische
von Heinrich Steinfest

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