Leser-Rezension zu „Die Tote im Keller” von Helene Tursten
am 12.09.2011
Ein anfangs klarer Fall wartet auf Kriminalinspektorin Irene Huss: ihre Kollegen sind in Göteborg hinter zwei Autodieben her, als es bei der Verfolgungsjagd zu einem Unfall kommt und ein älterer Mann stirbt. Auf der Suche nach den Verdächtigen entdecken die Spurenhunde in einem Keller jedoch eine weitere Leiche - ein junges, verwahrlostes Mädchen. Die Identität des ersten Toten ist bald geklärt, ausgerechnet einen ehemaligen Kollegen von Huss hat es erwischt, auch wenn noch nicht ganz klar ist, was er zu dieser späten Uhrzeit mitten auf der Straße zu suchen hatte. Stück für Stück verfolgt Irene die Spuren der Tatverdächtigen und kommt einem Mädchen- und Drogenhändlerring auf die Schliche. Doch was hatte der tote Polizist damit zu tun?
Ruhig und gemächlich erzählt die Autorin Helene Tursten einen weiteren Kriminalfall ihrer Serienheldin Irene Huss, sinnvoll und ohne Ungereimtheiten wird der Leser langsam aber sicher auf die Spur des Täters gebracht. Mir fehlte beim Lesen bzw. in diesem Fall beim Zuhören leider jedoch komplett die Spannung, was vielleicht teilweise auch an der monotonen Erzählweise von Sprecherin Ulrike Hübschmann liegen mag. Leider deswegen nur drei Sterne für ein anfangs viel versprechendes Kriminalhörbuch, welches aber auf langweiligen Autofahrten immer noch genügend Unterhaltung bietet aber eben für nicht zuviel Ablenkung sorgt!

