Leser-Rezension zu „Die Sammlerin” von Helga Beyersdörfer
am 31.10.2009
Mein erstes Buch von Frau Beyersdörfer. Und es ist mehr darüber zu sagen, als Diät und Verhinderung,.
Annika Clement war mir am Anfang nicht gerade symphatisch, zumal sie mit dem Foto im Bilderrahmen ihres verstorbenen Mannes nicht gerade nett Konversationen pflegte ;o) Sie liebt das Burghoftheater und hat sich in den Kopf gesetzt, es vor der Schliessung zu retten. Dazu ist ihr jedes (?) Mittel recht. Ausserdem hatte ich sie schwer in Verdacht, ein böses Verbrechen begangen zu haben. Mit der Zeit bewunderte ich ihre Talente und wie sie sich selbst motivierte. Besonders als sie erkannte, wer der Mann, in den sie heimlich verliebt war, wirklich ist. Herrlich, wie sie ihn platt macht.
Da war Sabine Pock, die 'Beauftragte der Öffentlichkeitsarbeit' des Theaters (oder eher Mädchen für alles) schon eher mein Geschmack. Als ein unpassendes Trauerbouquet im Theater abgegeben wird, beschließt sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei lernt sie in der Gärtnerei den Jugendlichen Olaf kennen, den sie unter ihre Fittiche nimmt. Ausserdem trifft sie durch Zufall nach 25 Jahren auf den Vater ihres Sohnes. Eine unschöne Begegnung. Und dann geschieht ein Mord. Wer kommt als Täter in Frage?
Ihr Chef, der Intendant Helmut Hessler ist cholerisch und herrisch. Und er nutzt das Theater nur für seine Zwecke aus und behandelt die Menschen wie Sklaven. Ob das gut geht?
Und dann passiert ein zweiter Mord. Ein Zufall?
Und ist das der letzte Mord?
Und wird das Burghoftheater am Sylvester geschlossen?
Und wird der oder die Mörder gefasst?
Ich fand das Buch gut gelungen. Der Schluss ist Klasse und läßt den Leser/in als Mittstreiter gut schlafen..;o)
Auf zum nächsten Beyersdörfer Buch..--->

