Leser-Rezension zu „Opus Pistorum” von Henry Miller
am 27.03.2010
Henry Millers "Opus Pistorum" mag man einfach, oder eben nicht.
Das Buch erzählt vom Leben der 20er Jahre in Paris, wobei der Protagonist eindeutig das Zentrum des Romans bildet. Sinn und Zweck ist die Wiedergabe der erotisch-pornografischen Erfahrungen, die dem Protagonisten wiederfahren. Die Begeisterung für ausschweifenden, hemmungslosen und tabulosen Sex ist dabei das Wichtigste.
1988 wurde das Buch in Deutschland aufgrund seiner schonungslosen sexuellen Darstellungen indiziert, was 1991 jedoch wieder aufgehoben wurde...ein Glück. Ich fand das Buch interessant, fantastisch geschrieben, so dass selbst die perversesten Darstellungen nicht abstoßend wirkten und ist mit Sicherheit ein hocherotischer Genuss.

