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DrGordon DrGordon
Verfasst von DrGordon
am 26.07.2011
 

Sehr lyrisches und pittoreskes Buch. Sehr typisch für Herta Müller. Den Roten Faden der Handlung muss man suchen bzw. ist nicht immer leicht zu finden. Erst ab Mitte des Buches wird dies besser. Keine leichte Lektüre aber sehr lohnenswert. Nicht so gut wie Atemschaukel auch aufgrund des oftmals kaum erkennbaren Handlungsstranges. Auch die Beschreibung und Motivationen der Hauptcharaktere fallen des öfteren dem Sprachstil zum Opfer.

Dies ist sehr schade, da das Thema Geheimdienst Securitate versus rumänische Gesellschaft ein sehr spannendes ist. Nicht nur für Rumänen selber.
Leser welche selbst im Warschauer Pakt gelebt haben, werden sicherlich manche Bilder Herta Müllers mehr verstehen bzw. erst erkennen.

Nichts desto trotz wird der alltägliche Terror bzw Ohnmacht der Menschen gegenüber dem rumänischen Systems im Alltagleben sehr gut von Müller herausgearbeitet. So z.B. in den Bissspuren auf den Beinen der Arbeiterinnen zugefügt durch den des Direktors des Drahtwerk oder den Zigarettenstummel der Securitate in Adinas Toilette eines der Hauptcharaktere.
Wenn man sich aber auf den Sprachstil einstellt ist die teilweise mangelnde Handlung nicht so wichtig. Es kommt mehr auf die generelle Stimmung an, welche in kleineren Geschichten bzw Bildern beschrieben wird.

 

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Der Fuchs war damals schon der Jäger Der Fuchs war damals schon der Jäger
Herta Müller

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rumänien, kommunismus, nobelpreis, überwachungsstaat, securitatae

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Der Fuchs war damals schon der Jäger
von Herta Müller

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