Nur knapp sind Kate und ihre Gefährten bei den gefährlichen Midnight Games mit dem Leben davongekommen. Doch im letzten Kampf hat Kate ihre wahre Herkunft offenbart und dadurch großes Unheil heraufbeschworen. Sollte ihr Vater jemals herausfinden, dass sie noch lebt, schwebt nicht nur sie, sondern jeder, der ihr am Herzen liegt, in höchster Gefahr.
Und auch mit Curran, dem Herrn der Bestien, liegt einiges im Argen. Bisher schien es so, als bedeutete ihm Kate etwas, doch bei ihrem ersten gemeinsamen Abendessen versetzt er sie und lässt sie am Telefon abwimmeln.
Um sich von ihrem Kummer abzulenken, stürzt sich Kate in ihre Ermittlungen: In einer Bar im Grenzgebiet zwischen Nekromanten und Gestaltwandlern kommt es zu einer blutigen Schlägerei, bei der es einen Toten gibt.
Als Kate den Unglücksort erreicht, beobachtet sie Merkwürdiges: Die Leiche verändert sich und scheint einen gefährlichen Erreger zu verbreiten. Nur unter Aufbietung all ihrer magischen Kräfte gelingt es Kate, die Seuche in Schach zu halten.
Doch dieser Vorfall ist nicht der letzte seiner Art, und schon bald ist ganz Atlanta in Aufruhr. Der Verursacher all dieser Katastrophen scheint ein uralter Gott zu sein, der einst an der Seite von Kates Vater kämpfte. Um gegen ihn zu bestehen, muss Kate sich trotz ihrer verletzten Gefühle mit Curran verbünden…
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Das vierte Buch dieser Reihe war mit Abstand das Beste bisher! Ich befürchte, dass man es nicht mehr toppen kann und doch wird Ilona Andrews genau das schaffen. Auch hat das Buch soviel Inhalt, dass man gar nicht alles erzählen kann, ich versuche mich kurz zu halten – misslingt sowieso.
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Es lockt ein neuer, spannender und mysteriöser Auftrag, den Kate nicht einfach lösen kann. Die Leichen, die Steel Mary, wie der Mörder dann genannt wird, umbringt, werden von magischen Krankheiten befallen und könnten sich schnell zu einer Epidemie ausbreiten, wenn man sie nicht in Schach hielt. Gar keine leichte Aufgabe für Kate!
Den Band fand ich mysteriöser als seine Vorgänger, es herrschen mehr Geheimnisse. Sei es die wahre Identität von Steel Mary oder die Beziehung von Kate und Curran, die mehr als einen herben Dämpfer am Anfang erlitt. Mit den beiden habe ich besonders mitgefiebert und gehofft, dass alles gut wird!
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Auch rankten Geheimnisse bei mir um Saimans wahre Absichten, die er bei einer Abmachung mit Kate offenlegte. Als sie raus kamen war ich sehr geschockt – ich hasse Saiman seitdem! Okay, zwischen Kate und Curran war am Ende dank ihm alles wieder im Lot, aber trotzdem ist er durchtrieben und falsch.
Er passt gut in die Geschichte rein, macht ihn aber sehr unsympathisch, was beabsichtigt ist. Und er hat den Stein zwischen beiden wieder ins Rollen gebracht, auch wenn es eher unsanft war.
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Mysteriös waren nebenbei noch die amphibische Wandlerin, die Kate mehrmals das Leben rettet und gleichzeitig auch das von Steel Mary, als Kate sie gerade töten wollte. Als herauskam, wer sie damit beauftragt hatte, war ich sprachlos und überlegte gleichzeitig, wieso er das tun sollte? Da wird sicher noch einiges auf Kate zukommen, da bin ich mir tot sicher.
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Gleich zu Anfang bekommt Kate einen neuen Gefährten, einen Kampfpudel, der sich in einen schwarzen Hund verwandeln kann und ihr brav zur Seite steht. Mich hat es gegen Ende gewundert, dass er nicht mehr auftaucht, aber ich bin sicher, dass es dafür eine einfache Erklärung gibt.
Jedenfalls gefällt mir der Hund super und mit seinen wirklich tierischen Handlungen brachte er mich zum Lachen.
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Kates beste Freundin ist im Laufe der Handlung mit dem Bouda Raphael zusammen, welches ich als schön empfinde. Auch wenn sie sich irgendwann im Laufe der Handlung nicht mehr einig sind und Andrea Kate im Stich lässt. Ich bin gespannt, wie es diesbezüglich im nächsten Band weitergeht.
Aber Andrea hat Kate wachgerüttelt, da diese nicht wusste, wie sie mit Liebe umgehen sollte und dem Gefühl, Freunde zu haben. Andrea hat ihr geholfen und es hat wunderbar die perfekte Freundschaft beider dargestellt.
Andere Nebenpersonen, wie Doolittle und vor allem Derek (!), habe ich sehr vermisst. Klar, traten sie manchmal auf. Aber an Derek hatte ich mich schon so gewöhnt und jetzt war er fast gar nicht zur Stelle. Hat mich schon geärgert.
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Wie schon angedeutet, muss sich Kate mit einer sehr interessanten und alten Gottheit herumschlagen. Auch ihre Gefolgschaft und die Mythen, die sich um sie ranken, sind bombastisch! Aus keinem der Vorgänger haben mich die Feinde und die Idee dahinter so begeistert.
Denn die wahre Identität und Erscheinung der Gottheit, von Steel Mary, und wie sie mit Kate zutun hat, ja sogar verwandt ist, war sehr überraschend und für mich einfach nur genial.
Denn Kate wurde endlich mal mit ihrer blutsverwandten Familie konfrontiert, was die Handlung seit dem dritten Band definitiv sehr spannend machte.
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Dieses Mal stand auch die Beziehung von Kate und Curran mehr im Vordergrund. Beide machten es sich im gesamten Band nicht leicht. Nachdem sie sich seit dem Anfang heftig zerstritten hatten, und es auch nach einem unvermeidlichen Treffen nicht besser wurde, warb Kate um Curran mit Gestaltenwandlertricks.
Leider nahm er es anders auf, als Kate erhofft hatte und so spielte er ihr ebenfalls einen Streich. Es war sehr amüsant, dass ganze zu lesen. Auch Kates altbekannter schwarzer Humor war wieder zur Genüge vorhanden und brachte mich wirklich zum Lachen. Es macht diese Reihe, neben vielen anderen Dingen, einfach einzigartig.
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Das Finale gegen Steel Mary war spektakulär und gleichzeitig der finale Paukenschlag für die Beziehung der beiden. Denn Curran kann sich mal wieder nicht raushalten und versucht Kate zu retten, was ziemlich nach hinten für ihn losgeht und man um sein Leben bangen muss.
Man zweifelt bis zum Schluss, ob Curran je wieder derselbe wird und es wäre falsch jetzt von mir, zu verraten, wie das Ende ist.
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Fakt ist, dieser Band hat mich in allen Punkten komplett umgehauen! Er ist rundum perfekt. Ich dachte schon nach Band drei, dass sich Andrews nicht mehr steigern kann und doch geschah es wieder so!
Ich kann es kaum erwarten, den fünften Band in meinen Händen zu halten. Ich zerfließe fast vor Spannung und versuche, irgendwie die Zeit bis März zu überbrücken.
Eine gelungene Glanzleistung, Ilona Andrews!