Leser-Rezension zu „In weißer Stille” von Inge Löhnig
am 11.10.2011
Wir lernen die Familie Heckeroth kennen. Der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth, wurde von seinem Sohn Albert tot und gefesselt im Wochenendhaus am Starnberger See aufgefunden. Niemand kann sich einen Grund außer Raubmord erklären. Doch Komissar Konstantin Dühnfort ist damit nicht zufrieden zu stellen. Die Ermittlungen ergeben, das das Opfer verdurstet ist. Das passt nicht zu einem Raubmord. Eher an Rache oder eine Strafe. Was war also das Motiv. Die aufgebaute heile Familienwelt der Heckeroths beginnt während der Untersuchungen deutlich an zu bröckeln. Das Opfer das Familienoberhaupt war ein herrschsüchtiger Mann, der seiner verstorbenen Frau nicht immer treu war. Bei seinen Abenteuern hatte er Spaß daran die Frauen zu demütigen und zu fesseln. Genauso, wie er gefunden wurde. Besteht da ein Zusammenhang? Bei den 3 Kindern läuft es auch nicht besser, jedes hat sein Päckchen zu tragen. Dunkle Familiengeheimnisse kommen zu Tage. Wodurch auch Verdachtsmomente entstehen.
Die Autorin Inge Löhnig lässt einen schon eine ganze Zeit lang ahnen, wer der Täter ist. Am Ende kommt die Auflösung und alle Wirrungen werden aufgeklärt. Zwischendurch versucht sie einen noch auf eine flasche Spur zu lenken. Die Schreibweise war sehr flüssig und sehr gut runterlesbar. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen, da es mich so in den Bann gezogen hatte.
Nebenbei lernen wir den Komissar Konstantin Dühnfort, sein Privatleben und sein Team kennen. Alle werden sehr bildlich und sympathisch rüber gebracht.
Eine sehr empfehlenswerte Krimireihe!
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