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Lisabeth

vor 3 Jahren

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"Porridge, Pies and Pistols" ist eine von Ingrid Schmitz herausgegebene Krimianthologie mit den thematischen Schwerpunkten, der Titel verrät es bereits, Großbritannien und Kochen. Zwanzig völlig unterschiedliche Kurzgeschichten von zwanzig Autoren nebst passenden dazu gehörigen teilweise sehr skurrilen Rezepten beinhaltet das Buch.

Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass sich bei der Lektüre Präferenzen herausbilden, einige Geschichten mehr zusagen als andere. Hier aber ist es der Herausgeberin hervorragend gelungen eine Vielzahl differenter Erzählungen zu vereinen, so dass sich wohl für jeden Geschmack etwas finden lässt. Es sei nur auf die  inhaltliche Bandbreite verwiesen. So kann der Leser in unterschiedliche Epochen eintauchen, erlebt das Geschehen mal aus der Sicht des Ermittlers ein anderer mal aus der Perspektive des Täters und nicht immer ist es die Einnahme eines Nahrungsmittels, die zum Tode führt. Natürlich bedient die Anthologie lieb gewonnene Klischeevorstellungen über die englische Lebensweise, sei es das Beschreiben des fast schon heiligen "Fünf-Uhr-Tees" oder die in sehr vielen Erzählung zu findende Erwähnung der Queen. 

Zwanzig Kurzgeschichten also, die man sehr gut  als "Zwischenmahlzeit" genießen kann und die Lust darauf machen, mehr über die Autoren und Autorinnen zu erfahren. Diesem Wunsch kommt die Anthologie insofern nach, als dass sich im  "Anhang" ein knapper Lebenslauf eines jeden Autors sowie Hinweise auf weitere schriftstellerische Arbeiten finden lassen.

Demnach eine Empfehlung von mir!

Autor: Ingrid Schmitz
Buch: Porridge, Pies and Pistols
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