Leser-Rezension zu „Treffen sich zwei” von Iris Hanika
am 8.08.2009
Liebe auf den ersten Blick. Wie ein Blitzschlag, und das bei beiden Beteiligten.
Warum es trotzdem nicht klappt, beschreibt dieser kleine Roman.
Die Sprache ist von Zitaten (oft aus Liedtexten, leider nicht per Fussnoten näher erläutert) gespickt.
Für eine so banale Geschichte ist die Sprache meiner Meinung nach etwas zu bedeutungsschwanger geraten.
Allerdings ist das Buch oft witzig, vor allem, weil es beide Sichten von ihr und von ihm zeigt.
Für Kreuzberg-Liebhaber ebenso geeignet wie auch für Verliebte und getrennte.
Lau gelacht habe ich bei dem Versuch der Erklärung was ein Systemberater so macht. Und der Unkenntnis, das Intranet etwas mit Kommunikation zu tun hat.
Nur ist mit nicht ganz klar, wie es dieses Buch auf die Shortlist des deutschen Buchpreises geschafft hat...

