Leser-Rezension zu „Treffen sich zwei” von Iris Hanika
am 17.08.2009
Liebe, Liebe, Liebe. Ein Thema. Tausend Gedanken.
Meist sind zwei Menschen involviert.
Hier noch ein dritter: Der Leser - im Sog intertextueller Verwebungen erleidet und erlebt er mit, wie Senta und Thomas sich sehen, kriegen und (miss-)verstehen.
"Treffen sich zwei" ist der erste Roman von Iris Hanika, aber nicht die erste Veröffentlichung. Sie ist eine quirlige Frau, 1962 geboren, und so lebensüberbordend wie das Bild auf ihrer Homepage aussieht, ist auch ihr Roman. So ganz anders. Viel dazwischen. Und dahinter. Und doch eine ganz klare Liebesgeschichte.
Einflüsse von Ingeborg Bachmann, Milan Kundera, Elfriede Jelinek lese ich im Roman. Ganz zu schweigen von den lyrics, die dem Buch ganz nebenbei beigemischt sind und den Charakter des Romans ganz klar mitbestimmen.

