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Alle anzeigenrosebud
Vor 1 Jahr
(42)Inhalt
Zwölf Jugendliche. Eine einsame Insel. Drei Dinge die sie mitnehmen dürfen. Und unzählige Kameras, die sie beobachten...
"Ich hätte weglaufe können. Noch heute spuckt dieser Gedanke oft durch meinen Kopf.Ich hätte mich heimlich von der Gruppe entfernen können, genügend Gelegenheiten hatte es gegeben. Aber hätte das etwas geändert? Wäre das Projekt abgebrochen worden? Wäre vielleicht kein Blut geflossen? Es ist so sinnlos, sich diese Fragen zu stellen, mein Verstand weiß das. Aber die Fragen wissen es nicht. Sie kommen - ohne vorher anzuklopfen und sich zu erkundigen, ob es gerade passt."
Sie sind zu zwölft und haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie alleine die Handlung bestimmen - bei dem nur sie selbst wissen, was Wahrheit ist und was Lüge. Doch dann wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle.
Meine Meinung:
Das Buch ist in zwei Perspektiven geschrieben - ich und personal -, was die Spannung weiter vergrößert. Die "Ich"-Perspektive ist aus der Sicht von Vera erzählt, die auf das erlebte zurückblickt. Und sich immer wieder fragt, ob sie nicht hätte weglaufen sollen, ob das nicht alles verhindert hätte. Mir persönlich gefällt Isabel Abedis Schreibstil sehr gut. Er ist fesselnd und anschaulich. Man sieht Isola vor seinem geistigen Auge. Der Sturm, die Höhle... - all das sehe ich jetzt noch so deutlich vor mir, als wäre ich selbst da gewesen.
Und die Idee, auf die das Buch aufbaut, ist für mich - zumindest was Bücher angeht - gänzlich neu. Es ist kein ausgelaugtes Thema - und das finde ich wirklich gut!
Auch die Handlung konnte man nicht vorher sehen. Ich war - zum größten Teil im hinteren Teil des Buches - immer wieder von neuem überrascht, was passiert war. Ich wäre darauf nie gekommen - und das macht unter anderem, wie ich finde, ein richtig gutes Buch aus.
Mein Fazit:
Absolut Lesenswert!
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