Oblomow

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Inhaltsangabe zu „Oblomow“ von Iwan A. Gontscharow

Wenn einer weiß, was nötig ist, und es trotzdem nicht tut, dann leidet er an Oblomowerei. Gontscharows Meisterwerk ist heute zeitgemäßer denn je: Mit der Figur des lebensuntüchtigen Oblomow, der lieber seine Tagträume pflegt, als Ordnung in seinem Leben zu schaffen, hat Gontscharow eine prophetische Figur der modernen Welt geschaffen. Nicht nur in Politik und Wirtschaft ist das sprichwörtlich gewordene Laster zur Krankheit unserer Gegenwart geworden. Die Neuübersetzung des Klassikers aus Russland schafft den Witz, die Originalität, aber auch die tragische Tiefe von Oblomows Schicksal neu und ist dabei provozierender als mancher Gegenwartsroman.

Die Kneipe gibts in Stuggi auch :)

— Loony_Lovegood
Loony_Lovegood

Es gibt (oder gab zumindest früher) in Bremen eine Kneipe namens "Oblomow".

— Holden
Holden

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  • vom Müßiggang

    Oblomow
    HeikeM

    HeikeM

    22. April 2013 um 10:03

    Der russische Gutsbesitzer Oblomow verlässt nur ungern seine Liegestatt. Dort empfängt er seine Besucher, dort verbringt er den Tag, dort schmiedet er große Pläne, die er aber nie umsetzt. Der Schlafrock ist sein liebstes Kleidungsstück. Im Nichtstun sieht er seinen Lebensinhalt. Seit 12 Jahren wohnt er bereits in St. Petersburg, seit dem hat er sein Gut nicht mehr besucht. Weil er sich nicht kümmert und weil er bis an die Grenzen des Erträglichen ausgenutzt wird, fallen die Erträge jährlich geringer aus. Seine Freunde sind, bis ...

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  • Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    Oblomow
    Lyrica

    Lyrica

    01. December 2012 um 19:44

    -Das ist eine einzige Oblomowerei!- Cover: Mir gefällt das Cover eigentlich ganz gut, weil es die wichtigste Situation in diesem Buch wiederspiegelt, aber gleichzeitig sieht die Gestaltung sehr modern aus, weswegen es für mich nicht 100%ig zum Inhalt passt. Aber die Art der Zeichnung ist auf jeden Fall schöner als so manch andere Cover von Klassikern. Meinung: Oblomow verbringt sein Leben damit, auf seinem Diwan zu sitzen, in seinen Chalat gehüllt und… ja, was? Nachzudenken? Bücher zu lesen? Briefe zu beantworten? Oder einfach ...

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  • Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    Oblomow
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    12. July 2012 um 14:34

    Gontscharow ist ein Dichter; ein guter wie es scheint. Ein Meister des geschliffenen und des sitzenden Wortes. Das Wort Augenzwinkern kennt er auch. Nun wurde er in einer Zeit und einem Land geboren, die solche Fähigkeiten in viele Länge verpackte. Geschehen gibt es kaum. So wäre das Buch, auf die Hälfte zusammengestrichen, immer noch ein ansprechendes Werk. So ist es einfach zu langatmig.

  • Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    Oblomow
    StevenOmen

    StevenOmen

    Das ein Roman auch ohne große Handlung auskommen kann, sieht man an Oblomow von Gontscharow. Darin bleibt nämlich der Hauptakteur die ersten 100 Seiten des Romans erst mal im Bett liegen. Die inzwischen sprichwörtlich gewordene Faulheit Oblomows zieht sich durch das ganze Buch. Sein Freund kann ihn scheinbar aus seiner Lethargie ziehen, er aber fällt nach einer enttäuschten Liebe wieder in diesen Zustand zurück. Sehr feine Sprache und Stil. Ein Meisterwerk russischer Erzählkunst.

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  • Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    Oblomow
    luckyup

    luckyup

    10. November 2011 um 23:40

    Bequemer kann ein Mensch nicht sein.

  • Rezension zu "Oblomow" von Iwan A. Gontscharow

    Oblomow
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    03. October 2009 um 17:34

    Der russische Gutsbesitzer Oblomow verlässt nur ungern seine Liegestatt. Dort empfängt er seine Besucher, dort verbringt er den Tag, dort schmiedet er große Pläne, die er aber nie umsetzt. Der Schlafrock ist sein liebstes Kleidungsstück. Im Nichtstun sieht er seinen Lebensinhalt. Seit 12 Jahren wohnt er bereits in St. Petersburg, seit dem hat er sein Gut nicht mehr besucht. Weil er sich nicht kümmert und weil er bis an die Grenzen des Erträglichen ausgenutzt wird, fallen die Erträge jährlich geringer aus. Seine Freunde sind, bis ...

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