Leser-Rezension zu „Im Herzen des Landes” von J. M. Coetzee
am 1.09.2008
Fulminant und grandios, wie J.M. Coetzee hier in einer Art von trancehafter Tagebuchmanier eine abgrundtiefe Geschichte erzählt, die immer wieder zwischen Realität und Einbildung kippt und dabei den Leser eigentlich im Unklaren über den "wirklichen" Verlauf, bzw. im Unklaren lässt, ob man nun in der Realität oder im Wahn ist. Fantastisch, neben Michael K., Warten auf die Barabaren, Tagebuch eines schlimmen Jahres und Der Meister von St. Petersburg Coetzee "at his best".

