Tagebuch eines schlimmen Jahres

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Inhaltsangabe zu „Tagebuch eines schlimmen Jahres“ von J. M. Coetzee

Der neue Roman von Literaturnobelpreisträger John Coetzee, ist ein Spiel in drei Stimmen: J.C., Autor aus Südafrika, jetzt in Sydney lebend, Anya, einer Hausgenossin, die für J.C. die Texte abtippt, und deren Freund Alan, einem Investmentspezialisten, der einen Zinsbetrug an J.C. plant. Coetzees Roman ist eine radikale Abrechnung mit der Gegenwart.

schwierig, zunächt verwirrend wegen der unterschiedlichen Erzählstränge, aber besonders die Essays sind es sicher wert, mehrmals gelesen zu werden.

— Anja_Lev
Anja_Lev

Drei Erzählstränge, die streng durch waagerechte Linien voneinander abgegrenzt werden, ein alternder Schriftsteller, seine junge Schreibkraft und deren männlicher Mitbewohner als handelnde Personen - das alles hat mich zunächst verwirrt. Warum müssen die Handlungsstränge getrennt werden, würden sie sonst über die Stränge schlagen? Was ist das für ein offensichtlich philosophisch gebildeter Mann, der sich zu Krieg, Terrorismus, dem Kampf gegen das so genannte Böse, zum Begriff der Schande und zu Literatur äußert? Was könnte passieren, wenn ich erst vollständig dem einen und danach dem nächsten Handlungsstrang folgen würde? Ein tatsächlich Atem beraubendes Buch, dessen Handlung mit Leichtigkeit mehrere Kontinente und deren Geschichte überspannt und das ich sicher noch ein zweites Mal lesen werde.

— Buecherstapel
Buecherstapel
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  • Rezension zu "Tagebuch eines schlimmen Jahres" von J. M. Coetzee

    Tagebuch eines schlimmen Jahres
    Beagle

    Beagle

    14. December 2012 um 14:16

    Der alternde Schriftsteller J.C. schreibt an Ansichten für ein Buch eines deutschen Verlegers. Eines Tages trifft er in der Waschküche des Towers, in dem er lebt, eine sehr hübsche, junge Frau. Als er sie ein paar Tage später im Park wieder sieht, spricht er sie an, ob sie seine Sekretärin werden möchte, die seine Bänder mit den Ansichten ins Reine schreibt. „Tagebuch eines schlimmen Jahres“ beinhaltet neben der Geschichte vor allem die Ansichten des Autors über alle möglichen Themen dieser Welt – von Politik, über Mathematik ...

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  • Rezension zu "Tagebuch eines schlimmen Jahres" von J. M. Coetzee

    Tagebuch eines schlimmen Jahres
    Günter Landsberger

    Günter Landsberger

    21. February 2011 um 12:16

    Das Druckbild der zwei, dann drei verschiedenen Ebenen unterhalb und oberhalb der seitenintern abgrenzenden Striche auf jeder Seite des jüngsten Werkes von J. M. Coetzee, „Tagebuch eines schlimmen Jahres“, hat mich gleich an ein vor Jahrzehnten geschriebenes Buch von Louis Paul Boon erinnert, das ich vor etwa zwei, drei Jahren antiquarisch erworben habe: „Menuett“. Auch hier fand sich ein Trennungsstrich auf jeder Druckseite: Nur wurden da zwei sehr unterschiedliche Erzählungen miteinander verwoben bzw. zusammengezwungen, um in ...

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  • Rezension zu "Tagebuch eines schlimmen Jahres" von J. M. Coetzee

    Tagebuch eines schlimmen Jahres
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    01. September 2008 um 12:59

    Traumhaft schön, genial ! "Tagebuch eines schlimmen Jahres" ist ein absolutes Meisterwerk. Kühle, präzise Prosa, die durch ihre Reduktion auf das Wesentliche um so mehr trifft. J. M. Coetzee lässt gleichzeitig drei Erzählebenen ablaufen, auf jeder Seite genau unterteilt. Die erste Ebene befasst sich mit den Essays, die Anya für den Schriftsteller J. C. abtippt. Die zweite Erzählebene ist die des Schriftstellers J. C., während die dritte Erzählebene die von Anya ist. Ich habe das Buch chronologisch gelesen, also Seite ...

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