Meine Meinung:
Im elften Band der Black Dagger-Reihe geht es diesmal um Phury, dem Zwillingsbruder von Zsadist. Trotzt seines freiwillig abgelegten Zölibats nimmt er Vishous Stelle als Primal ein, was bedeutet, dass er 40 Jungfrauen schwängern soll - auf Anordnung der Directrix. Er soll für die Nachkommen der Jungfrauen der Schrift sorgen. Und seine erste Auserwählte ist Cormia. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass er sich in sie verieben wird.
Diesmal geht es um Phury, meiner Meinung nach der uninteressanteste Bruder der Black Dagger - dachte ich zumindest. Auch wenn ich ihn nicht sehr anziehend finde, hat er doch einen gewissen Reiz. Jedoch weckt er eher einen Beschützerinstinkt in mir.
Phury ist ziemlich heruntergekommen. Den ganzen Tag ist er auf Droge oder trinkt mehr, als für ihn gut ist. Und er versinkt in Selbstzweifel.
Einerseits fühlt er sich hingezogen zu Bella, die allerdings die Shellan seines Zwillings Zsadist ist, andererseits kann er nicht mit seiner Vergangenheit abschließen, die alles andere als toll war.
J.R. Ward hat es diesmal geschafft, so richtig tief in Depressionen zu versinken. Sehr düster wirkt der erste Teil um Phury. Man möchte ihn am liesten schütteln und sagen: Wach endlich auf, Du Idiot!
Cormia, die erste Auserwählte, ist sehr naiv. Allerdings kann sich nichts dafür. Auf der anderen Seite wuchs sie sehr behütet auf, kennt nur die Farbe weiss und weiß auch nichts über Veränderungen.
Die Entwicklung von John, Blay und Qhuinn wird immer wieder erwähnt und es gibt eine Überraschung von dem Oberbösewicht Omega.
Wieder lässt sich die Geschichte sehr schnell lesen dank des einfachen Schreibstils.
Die Erotikszenen sind wieder ausgeprägt beschrieben, allerdings überwiegen sie diesmal nicht.
Fazit:
Überraschend guter elfter Band, allerdings sehr düster.