Leser-Rezension zu „Vampirseele” von J.R.Ward
am 31.01.2012
Ich versuche mich bei dieser Rezension vom achten Band (im Deutschen 15 + 16) kurz zu fassen und nicht wieder in Lobeshymnen zu verfallen. Aber um ehrlich zu sein, kann ich fast gar nicht anders, als Wards Schreibstil, ihre Kreativität und ihr Können zu bewundern und anzupreisen. Obwohl das hier nun schon der sagenhafte achte Band ist und ich jedesmal bevor ich zum Lesen beginne, damit rechne, dass ich dieses mal nicht so begeistert sein werde… überrascht sie mich von neuem. Auch dieser Teil hat mir wahnsinnig gut gefallen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Zu meinem Glück war Wochenende als ich es begonnen habe und konnte es somit innerhalb von 1 ½ Tagen durchlesen und ich fand es klasse!
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Obwohl immer wieder ein anderer Rhythmus in den Büchen vorkommt und auch vermehrt andere Gefühle angesprochen werden und hier zu Beginn vor allem Verzweiflung, Angst und Traurigkeit geherrscht hat, war es keine Sekunde langweilig oder nicht passend… es war alles so wie es sein sollte und das Ende war wie immer erhofft -> grandios! Aber darüber kann ich nicht mehr sagen, ich will ja nichts verraten. ;)
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Nur soviel, das hier nun endlich John am Zug war und seine Geschichte, die wir ja schon aus den Vorgänger- Büchern kennen, anders aufgerollt wurde und zwar über Darius. Und es wurde auch die Vernetzung zwischen ihm und Xhex und Thor gezeigt. Das war zwar am Anfang etwas verwirrend, hat aber am Ende den gewünschten ‚Aha‘ – Effekt gebracht.
Johns Geschichte war für mich eine der traurigsten, aber auch eine der am heißesten. Er uns Xhex passen wie der ‚Deckel auf den Topf‘ und ich könnte ihn mir mit keiner anderen vorstellen.
Noch hinzu kam, dass es einen Höhepunkt im Kampf gegen die Lesser gab und durch Lash immer die Spannung aufrecht blieb. Interessant fand ich weiters wie Ward langsam Payne in die ganze Story verwickelt hat, bis zu dem Zeitpunkt, wo sie auf die andere Seite gekommen ist. Und ihre Verbindung zu Vishous finde ich genial, auch wenn ich vorher schon davon gewusst habe.
Einen bitteren Nachgeschmack lässt dieses Buch aber dennoch, wenn man nur an Thor oder die Jungfrau der Schrift denkt. Nicht weil es schlecht geschrieben wurde oder dergleichen, nein, … sondern weil man zu sehr mit Thors Tragödie mitfühlt und auch die Jungfrau der Schrift langsam anfängt zu bemitleiden. Ich war ja von Anfang an kein Fan von ihr, aber nun könnte es auch für sie wieder etwas bergauf gehen.
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Was ich bei den ganzen Büchern in dieser Reihe so toll finde ist, dass obwohl die Hauptliebesgeschichte in jedem Buch fertig erzählt wird, immer wieder Nebenstränge oder auch der Hauptkampf mit den Lessern weitergeht und neue Erzählstränge anfangen sich zu bilden, die einem immer wieder neugierig machen und einem antreiben die Reihe sofort mit dem nächsten Buch weiter zu lesen. Daher hoffe ich nach wie vor, dass noch viele weitere Bücher erscheinen.
Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/01/30/rezension-vampirseele-mondschwur/

