Leser-Rezension zu „Unterwegs” von Jack Kerouac
am 11.03.2010
Die Fragen die sich mir stellen sind : Was soll dieses Buch ? Irgendwelche Typen donnern dem Leser unverständlich warum, durch die USA.
Immer mal wieder mal hin oder her.
Mal sind wir in San Francisco, mal in New York, mal in Denver und das mit immer wechselndem " Personal ", weil man entweder irgendwo mitfährt oder beim selber fahren jemanden mitnimmt.
Die Charakere, die man hervorragend hätte beschreiben können sind gerade entweder am saufen schlafen, kiffen oder fi..... !
Es tauchen Frauen auf, die auch nicht ausreichend charakterisiert sind werden geheiratet oder nicht, bekommen aber auf jeden Fall Kinder von einem der Protagonisten, die einen an der Ost die anderen an der Westküste.
Das tolle America erschließt sich auch nicht, weil es im Grunde genommen nur am Fenster der gerade benutzten Karre vorbeirauscht.
Auch die Städte dienen nur dazu zu beschreiben, wer denn wo nun eine Bleibe hat oder nicht !
Die Schilderungen der Jazzkneipenbesuche insbesondere die Beschreibungen wie intensiv man Musik, insbesondere Jazz erleben kann spiegeln wieder, wie die "Negermusik" elektrisieren kann.
Als die ganze Bande dann nach Mexico fährt und es anfängt interessant zu werden ist das Buch am Ende.
Es mag zwar für diese Zeit in der es keine Jugendliche, sondern nur junge Erwachsene gegeben hat ungewöhnlich gewesen sein, dass sich Menschen diesen Alters, anstadt, "wie es sich gehört" eine Familie zu gründen und zu arbeiten ", in der Gegend herumtreiben aber das dürfte heute eigentlich keine Maus mehr aus dem Loch locken !
Deshalb ist es mir völlig unverständlich warum es dieses Buch geschafft hat die 45 Auflage zu erreichen !!!

